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Prof. em. Dr. Friederike Maier

Volkswirtin
Schwerpunkt Verteilung und Sozialpolitik


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 Wissenschaftlicher und beruflicher Werdegang 

  • seit 2017 Pensionistin
  • 2012-2016 Vizepräsidentin der HWR Berlin
  • seit 1992 Professorin an der HWR Berlin (ehemals FHW Berlin)
  • 1980-92 wissenschaftliche Mitarbeiterin/Projektleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin, Abteilung Arbeitsmarkt und Beschäftigung
  • 1987 Promotion Dr. rer. pol. FU Berlin
  • 1978 Diplomvolkswirtin FU Berlin

 Praxisschwerpunkte

  • Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik 
  • Sozialpolitik 
  • Betriebliche Frauenförderung

 Internationale u.a. Kontakte

  • Deutsche Expertin im Netzwerk „Gender Equality and Employment“ der Europäischen Kommission (1992-2012): regelmäßige Gutachten in diesem Themengebiet u.a. mit Studien zur Entlohnung, zur Arbeitszeit, zur Arbeitsmarktpolitik, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Gutachterin der Europäischen Kommission, Generaldirektion V (Beschäftigung und Soziale Angelegenheiten), Gutachten u.a. zur beschäftigungspolitischen Bedeutung der Lohnnebenkosten, zur Arbeitsmarktentwicklung nach der Vollendung des Binnenmarktes sowie Gutachterin der OECD (Bereich Arbeitsmarkt und Sozialpolitik)
  • Mitglied und stellvertretende Vorsitzende (1990-1996) im Arbeitskreis Sozialwissenschaftliche Arbeitsmarktforschung (SAMF e.V.)
  • Mitglied in der European Association of Labour Economists (EALE), des Vereins für Socialpolitik, sowie der International Association of Feminist Economists (IAFFE)
  • Forschungskooperationen mit Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, des Wissenschaftszentrums Berlin, der HTW Berlin, der University of Manchester, der University of Utrecht, mit Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten verschiedener Unternehmen/Verwaltungen
  • Gründungsmitglied von efas - Ökonominnen-Netzwerk

 Expertin für 

  • Arbeitsmarktpolitik 
  • Sozialpolitik 
  • Geschlechterverhältnisse und Ökonomie (Arbeitsmarkt, soziale Sicherung, geschlechtsspezifische Aspekte in den Wirtschaftswissenschaften

 Schwerpunkte in der Lehre

  • Allokation (Prozesse und Steuerungsinstrumente) 
  • Verteilungstheorie und -politik 
  • Arbeitsmarkttheorie und -politik 
  • Gesamtwirtschaftliche Aspekte der Frauenarbeit 
  • Ökonomische Theorie und Geschlechterverhältnis
  • Managing Diversity
  • Gender and Globalisation

 Forschungsprojekte und -gebiete

  • 2016–2017 Forschungsprojekt Ökonomische Eigenständigkeit von Frauen und Männern fördern - durch Einsatz von Gleichbehandlungs-Check (gb-check), Antidiskriminierungsstelle des Bundes, gemeinsam mit Dr. Andrea-Hilla Carl, Dr. Andrea Jochmann-Döll und Dr. Karin Tondorf
  • 2011/2012: Grundlagen für einen europäischen Gleichstellungsindex Projekt zusammen mit Prof. Dr. Janneke Plantenga, Universität Utrecht und Prof. Colette Fagan (PhD), University of Manchester für das Europäische Gleichstellungsinstitut in Vilnius
  • bis 2011: Network of Experts for Gender Equality and Employment (EGGE) Deutsche Expertin, gemeinsam mit Dr. Andrea-Hilla Carl, im Netzwerk von 30 Expertinnen aus 30 Ländern, gefördert durch die Europäische Kommission, geleitet von Prof. Francesca Bettio, Universität Siena, verwaltet von der Fondazione Giacomo Brodolini, Rom
  • 2009/2010: Makroökonomische Entwicklung und Geschlechterverhältnisse Forschungsprojekt gemeinsam mit Prof. Dr. Brigitte Young, Prof. Diane Elson und Isabella Bakker

 Publikationen

  • Das Gespenst der Care-Krise – ein kritischer Blick auf eine aktuelle Debatte, in: PROKLA.  Verlag Westfälisches Dampfboot, Heft 195, 49. Jg. 2019, Nr. 2, S. 239 – 258 (zusammen mit Dorothea Schmidt)
  • Wirtschaftswissenschaften: Entwicklungen der feministischen Ökonomik, in: Beate Kortendiek, Birgit Riegraf, Katja Sabisch (Hrsg.), Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Band 1, Springer VS, Wiesbaden 2019, S. 643 – 650
  • Gender Matters: Schnittmengen feministischer und (post-) keynesianischer Analyse. In: Achim Truger, Eckhard Hein, Michael Heine, Frank Hoffer (Hg.), Monetäre Makroökonomie, Arbeitsmärkte und Entwicklung, Festschrift für Hansjörg Herr, Metropolis Verlag, Marburg 2016, S. 283 – 298
  • Messung der Gleichstellung in einem Index: Theoretische Grundlagen und Probleme, in: Hobler, D./Luckey, Z./Pfahl, S., Monitoring soziale Ungleichheit der Geschlechter, WSI-Study Nr. 2, April 2016, S. 9 – 12 
  • Europäische Politiken zur Gleichstellung - nur noch schöne Worte? In: WSI-Mitteilungen , Jg. 68, Heft 1, 2015, S. 5-12, ISSN 0342-300
  • Gender Accounting - eine kurze Bestandsaufnahme und konzeptionelle Annähreung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, 2014, Heft 7, Juli, S. 156-162 (zussammen mit Julia Schneider und Miriam Beblo)
  • Struktur der Beschäftigung und Entgeltentwicklung in den Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen: 2004–2008. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 62. 2013, Heft 3, März . S. 77–87 (zusammen mit Lutz Bellmann, Philipp Grunau und Günter Thiele)
  • Ist Vollbeschäftigung für Männer und Frauen möglich?, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 62- Jhg., 14-15/2012. 2.4.2012, S. 45-52 
  • Mehr Gleichstellung – auch ohne mehr Profit, in: djbZ – Zeitschrift des Deutschen Juristinnenbundes, Heft 2, 2012, S. 59–60
  • Neue Rollenbilder treffen auf alte Strukturen, in: Unternehmenspraxis Demographischer Wandel, FAZ Institut für Management-, Markt- und Medieninformation GmbH, Deutsche Postbank AG, S. 31–32
  • Die Netzwerkerin. Geschenkt wird einer nichts - oder doch? Festschrift für Gertraude Krell. München, Mering: Rainer Hampp Verlag. S. 111-116 (zusammen mit Miriam Beblo)
  • Gender Accounting – Eine methodisch-empirische Bestandsaufnahme und konzeptionelle Annäherung, gemeinsam mit Julia Schneider und Miriam Beblo, Discussion Paper des Harriet Taylor Mill-Instituts, Nr. 15, 09/2011 
  • Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise - Perspektiven für die Geschlechterpolitik der EU:in: Margret Krannich / Susanne Rauscher/Mechthild Veil (Hrsg.), Das gefühlte und das proklamierte Europa, Impulse und Barrieren der europäischen Genderpolitik, Jahrbuch der Heinrich-Böll-Stiftung Hessen, Klartext Verlag Essen, 2011, S. 79-90 
  • Wirtschaftskrise in Europa - Negative Folgen für die Geschlechterpolitik, in: Frau geht vor - Infobrief Nr. 1, 2011, DGB-Bundesvorstand, S. 14-16 
  • Will the Crisis Change Gender Relations in Labor Markets and Society?, in: Journal of Contemporary European Studies, Vol. 19, No.1, March 2011, pp. 83-95 
  • Macroeconomics Regimes in OECD Countries and the Interrelation with Gender Orders, In: Brigitte Young, Isabella Bakker and Diane Elson (eds.), Questioning Financial Governance from a Feminist Perspective, Routledge, IAFFE Advances in Feminist Economics, London/New York, 2011, pp. 11-37

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