Der neue von Felicitas Jalsovec verfasste Beitrag von Studierenden wurde jetzt über das Harriet Taylor Mill-Instituts mit dem Titel "Geschlechtergerechtigkeit im Sport - Eine Untersuchung der Unterrepräsentanz von Frauen in Gremien und Spitzenämtern der Sportbünde, Fachverbände und Vereine" veröffentlicht. 

Im Nonprofit-Sektor arbeiten mehrheitlich weibliche ArbeitnehmerInnen. Aus diesem Grund wird in diesem Bereich die geschlechterungleiche Verteilung von Macht und Entscheidungskompetenzen besonders sichtbar, da sich der erheblich größere weibliche Anteil nicht in der Führungsebene wiederspiegelt. Der Nonprofit-Sektor in Deutschland zeichnet sich vor allem durch seine vielfältige Vereinslandschaft aus und Sportvereine sind die zahlenmäßig größte Gruppe. Dabei übernimmt der Sport in Deutschland immer mehr gesellschaftspolitische Aufgaben und hat eine nicht zu unterschätzende Hebelwirkung auf die Gesellschaft. Insbesondere der Fußballsport mit seiner enormen Reichweite und medialen Aufmerksamkeit hat noch immer den Ruf der starren Männerdomäne.

Anhand Forschungen aus der Privatwirtschaft, Soziologie und dem Nonprofit-Bereich, veranschaulicht die Master Thesis möglich Gründe der Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen und überträgt diese auf den Sport. Die theoretischen Erkenntnisse konnten zum Schluss durch vier Expertinnen im Interview noch einmal praktisch beleuchtet und unterstützt werden. Die Arbeit basiert dabei maßgeblich auf den Fragen: Welche der bereits bekannten Gründe bzw. Mechanismen für die Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen treffen auf den Sport zu? Welche weiteren Besonderheiten lassen sich speziell im Fußball erkennen? Welche Maßnahmen können helfen die Barrieren abzubauen?

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