Aktuelles

Eine zwei tägige Tagung zum Thema "Zwischen Dystopien und Utopien: Nachdenken über die Zukunft des Sorgens und der Sorgearbeit".

WANN: 14. und 15. Februar 2019

WO: Johannes Kepler Universität Linz, Festsaal B, Besprechungsräume 1, 6

Anmeldung: bis inkl. 31. Januar 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es werden € 40 zur Deckung der Kosten (v.a. Essen) erhoben.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Programm

Vor allem Teilzeit, aber auch andere flexible Arbeitmodelle können sich in der Praxis als Karrierkiller erweisen. Warum das so ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, damit Karrieren nicht verhindert, sondern befördert werden, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Eingeladen haben wir zu unserem Werkstattgespräch am 22. November 2018 Professorinnen der HWR Berlin, die zu diesem Thema geforscht haben.

Hier die Präsentationen zu den Vorträgen:

Präsentation von Barbara Beham, Andreas Baierl* und Janin Eckner

Präsentation von Flexship 

 

Unsere Konferenz  bietet einen Raum, um Interdependenzen gemeinsam in ihrer Komplexität zu untersuchen und eine Diskussion über solche Ambivalenzen anzuregen. Insbesondere werden wir auf Folgendes eingehen:

  • Welche Formen haben die Interdependenzen von Care – Migration – Gender an verschiedenen Orten, in verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Interessengruppen?
  • Wie sind die Interdependenzen von Care – Migration – Gender durch unterschiedliche Impulse, Interessen und Repräsentationen geprägt?
  • Wie werden die Interdependenzen von Care – Migration – Gender politisch, rechtlich und sozial geregelt?
  • Wie und mit welchen Zielen und Wirkungen haben sich Care-Arbeiter_innen selbst organisiert

Wann: 30. Januar bis 01. Februar, 2019

Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal, Raum 2070 a / 2249 a / 1066 e

Mehr Informationen und das Programm finden Sie auf der Webseite

Anmeldung unter folgendem Link

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30.01. & 01.02.2019

HU Berlin

Inwieweit wirken eigentlich Quotengesetze zur Erhöhung der Vielfalt? Welche Erfolge haben Selbstverpflichtungen, Rankings und schwarze Listen? Und warum geht der Wandel hinzu mehr Diversität im Topmanagement so schleppend voran?

Prof. Dr. Heike Mensi-Klarbach von der Wirtschaftsuniversität Wien stellt die Ergebnisse ihrer international vergleichenden Forschung zu Chancen und Risiken von Quotengesetzen und freiwilligen Selbstverpflichtungen vor.

Einblicke ins Innenleben deutscher Unternehmensspitzen gibt Dr. Moritz von Campenhausen von der führenden Personalberatung Egon Zehnder: Was sind die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Geschlechterquote? Wo sind erste Erfolge zu verzeichnen?

Wann: 26. November 2018, 18-21 Uhr
Wo: HWR Campus Schöneberg, Raum B 1.01

Aufgrund von begrenzten Plätzen empfehlen wir eine zeitnahe Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Flyer

Programm

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26.11.18
HWR Schöneberg

Der 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist für uns Grüne im Bundestag Anlass zum Feiern. Angesichts der vielerorts bedrohlichen Lage der Menschenrechte ist der Jahrestag für uns auch Anlass zur kritischen Reflexion. In verschiedenen Panels möchten wir uns mit Ihnen und unseren internationalen Gästen darüber austauschen, was für den Schutz und die Weiterentwicklung von Menschenrechten getan werden kann. Dabei wollen wir u.a. folgende Themen erörtern: Shrinking Spaces, Frauenrechte, LGBTTI und religiöse Minderheiten, digitale Menschenrechte, Kinderrechte, Wirtschaft und Menschenrechte, Flucht und Migration sowie Völkerstrafrecht.
Wann: 07. Dezember 2018, 09:00 - 18:00 Uhr
Wo: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin
 
 
Online Anmeldung bis zum 03. Dezember 2018

Vor allem Teilzeit, aber auch andere flexible Arbeitmodelle können sich in der Praxis als Karrierkiller erweisen. Warum das so ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, damit Karrieren nicht verhindert, sondern befördert werden, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Eingeladen haben wir Professorinnen der HWR Berlin, die zu diesem Thema geforscht haben.

Wann? Donnerstag, den 22. November 2018, 18-21 Uhr
Wo? Hochschule für Wirtschaft und Recht, Campus Schöneberg, Badensche Str. 50-51, Raum B 1.01

Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“?

In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf?

Wofür streiten Sie?

 

Berlin, 18. Dezember 2018 / #4genderstudies

 

Prof. Dr. Claudia Gather, Direktorin des HTMI

Das Wahlrecht für Frauen war ein großer und wichtiger politischer Schritt. Es gilt nun aber weiter in der Wissenschaft wie in der Politik,
daran zu arbeiten, dass es nicht noch einmal einhundert Jahre dauert, bis endlich auch die Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen
erreicht ist. Wichtig finde ich vor allem, dass endlich die Care-Arbeiten gleicher zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden.

 

Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Ich verbinde mit dem Stichwort „100 Jahre Frauenwahlrecht“ eine große Errungenschaft.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Unser aller Respekt gebührt den Menschen, die dafür gekämpft haben. Noch immer kandidieren zu wenige Frauen für politische Ämter – hier sehe ich Handlungsbedarf.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für die weitere Umsetzung der Chancengerechtigkeit. Ganz besonders unseren Studierenden sollen alle Wege offen stehen.

 

Prof. Dr. Susanne Meyer, Vizepräsidentin der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „100 Jahre sind eine kurze Zeit, wenn man das Alter der Demokratie insgesamt bedenkt. Das sollten wir nicht vergessen!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? Natürlich besteht Handlungsbedarf bei der Verteilung der politischen Mandate: Der Anteil von Frauen im Bundestag und den Länderparlamenten entspricht nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für die Ermutigung von Frauen und Mädchen, ihre eigene politische Stimme zu erheben. Und dafür braucht es Bildung!

 

Prof. Dr. Claudius Ohder, Vizepräsident der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Das Frauenwahlrecht ist für mich selbstverständlich. Die Frage, weshalb in Deutschland erst 1918 das allgemeine Wahlrecht für Frauen eingeführt wurde, beschäftigt mich daher beinahe mehr.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Frauen dürfen in Deutschland seit einhundert Jahren wählen, in der Schweiz wurde das volle Frauenstimmrecht erst 1971 eingeführt und es gibt weltweit weiterhin große politische, kulturelle und soziale Räume, in denen sich Frauen trotz formaler Gleichstellung faktisch nicht an Wahlen beteiligen können. Es wird deutlich: Die rechtliche Gleichstellung ist vergleichsweise jung und allein sichert sie keine gleichberechtigte politische Partizipation von Frauen. Vorurteile, Stereotype, diskriminierende Geschlechterkonzepte haben eine Gleichstellung lange verhindert und sind nach wie vor wirksam. Hier sehe ich – auch für Deutschland – einen Handlungsbedarf.

 

Dr. Sandra Westerburg, Kanzlerin der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Dankbarkeit und Bewunderung für all diejenigen, die uns dieses Recht erstritten haben. So selbstverständlich uns das Frauenwahlrecht heute erscheint: Die ersten Frauen – und auch Männer –, die dafür gekämpft haben, waren wirkliche Vordenker*innen und haben erhebliches Befremden ausgelöst. Von Olympe de Gouges über Hedwig Dohm und Helene Lange bis zu Marie Juchacz war es ein weiter, häufig arg steiniger Weg. Das gibt mir zu denken: Welche Selbstverständlichkeiten haben wir heute noch nicht gedacht? Welche Kämpfe haben wir uns einfach noch nicht getraut zu kämpfen?“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In vielen. Vielleicht ist es am einfachsten, bei den Frauen selbst anzufangen: Frauen trauen sich selbst immer noch weniger zu als Männer in derselben Situation. Warum frage ich mich immer, wenn ich für eine Aufgabe oder eine Position angefragt werde, ob das nicht eigentlich eine Nummer zu groß für mich ist? Und weshalb gehen Männer so viel öfter davon aus, dass sie schon über das nötige Rüstzeug verfügen? Selbstreflexion ist wichtig und ich sehe keine Lösung darin, wenn Frauen die härteren Männer werden. Im Bereich Empowerment besteht aber großer Handlungsbedarf.“ Wofür streiten Sie? „Für echte Gleichstellung. Es wurde schon so viel erreicht, es bleibt immer noch so viel zu tun. Auch wenn starre Quoten, zum Beispiel bei der Besetzung von Gremien, mitunter dazu führen, dass die wenigen Frauen in Führungspositionen zusätzlich belastet werden – ohne Quoten scheint es, nicht zu gehen. Und ohne eine halbwegs geschlechterparitätische Besetzung von Stellen, Gremien und Funktionen kann echte, selbstverständliche Gleichstellung nicht funktionieren.

 

Prof. Dr. Martina Sproll, HWR Berlin und Mitglied des HTMI

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Mit 100 Jahre Frauenwahlrecht verbinde ich, dass Rechte nicht von alleine kommen, selbst wenn alle vernünftigen Gründe und die Norm der Gleichheit dafür sprechen. Es waren sehr gewaltsame Auseinandersetzungen, die viele Opfer gefordert haben, um das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Ohne die entsprechenden Organisationen und den Einsatz der Aktivistinnen wäre das nicht gelungen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Zwar ist formal auf vielen Gebieten eine Gleichstellung gelungen. Allerdings wissen wir, dass Frauen nicht nur weit von gleicher Bezahlung und gleicher Beteiligung an Machtpositionen (egal ob in Wirtschaft oder Politik) entfernt sind, sondern sie sind auch weiterhin großer Gewalt ausgesetzt und haben kein ausreichendes Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper.“ Wofür streiten Sie? „Für Gleichberechtigung in einem emanzipatorischen Sinn. Gegen den Rollback, der angesichts des Rechtsrucks und des damit verbundenen Anti-Genderismus droht.

 

Dr. Jana Hertwig, Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht & Gender“ und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des HTMI

Wir Frauen in Deutschland gehen heute selbstverständlich wählen. Allerdings ist es nach wie vor nicht selbstverständlich, dass Frauen auch zu 50 Prozent auf den Wahllisten stehen. Egal ob im Bundestag, in den Landtagen, Stadt- oder Kreistagen – Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert. ‚Mehr Frauen in die Parlamente!‘, ‚Parität in allen Bereichen‘ und ‚Änderung des Wahlrechts zugunsten von Frauen‘ sind deshalb heute die zentralen Forderungen in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Friedrich Ebert war 1919 fest davon überzeugt: ‚Demokratie braucht Demokraten!‘. Ich möchte hinzufügen: Demokratie braucht auch Frauen – und zwar nicht nur als Wählerinnen, um deren Stimmen Parteien werben, sondern auch als Vertreterinnen des Volkes, so wie es Artikel 38 unseres Grundgesetzes für alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages bestimmt. Dafür müssen wir alle, jeweils nach unseren Möglichkeiten, noch hart arbeiten.

 

Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, stellv. Direktorin des HTMI

Wahlrecht ist das Grundrecht von Menschen, um an der Gestaltung der Gesellschaft zu partizipieren, in der sie leben. Seit einhundert Jahren gilt das Grundrecht auch für Frauen; eine wirkliche Partizipation ist nach einhundert Jahren aber nicht erreicht. Es besteht Handlungsbedarf in Fragen der Berufswahl, der Pflegearrangements, der Gestaltung neuer und alter Erwerbsformen und vieles mehr. Wollen wir eine wirkliche Partizipation, Teilhabe und Gleichstellung, dann sollten wir nicht in alten Diskussionen verharren, in der über gefühlte Gleich- und Ungleichheiten verhandelt wird, sondern gemeinsam die wissensbasierte Diskussion stärken.

 

Katrin Bernhardt, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Die Normalität, die inzwischen dieses Recht hat – gut so! Aber immer auch das Erschrecken darüber, dass manche – egal welchen Geschlechts – mit meiner Meinung nach irrwitzigen Begründungen (‚Politik betrifft mich nicht‘) davon nicht Gebrauch machen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Der Gender Pay Gap. Wieso endet die Diskussion immer dann, wenn auf den bereinigten Gender Pay Gap verwiesen wird? Ist ein einstelliger Prozentwert nicht ungerecht genug? (…) “ Wofür streiten Sie? „Vielleicht für zu wenig. Vielleicht muss man ja auch nicht immer streiten, sondern vielleicht gibt es manchmal auch einen weniger ernsten Weg, um Botschaften zu verbreiten.

 

Anja Rosenbaum, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Selbstständigkeit, Stärke, Mut.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Loslösung von geschlechterspezifischen Rollenbildern, z.B. in der Spielzeugindustrie und (früh)kindlichen Bildung sowie für mehr Attraktivität informations- und ingenieurstechnischer Berufe für Frauen.“ Wofür streiten Sie? „Für echte Gleichberechtigung aller Geschlechter.

 

Ljubomir Stankovic, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „(…) die Renaissance der Demokratie und der lebendigen Politik. Ich hörte einmal, dass die ‚Ahnung einer Frau mehr wiegt als das Wissen aller Männer in einem Raum.‘ Wenn ich an meine Frau denke, dann trifft das durchaus zu. Viele Entscheidungen habe ich getroffen, weil das Gefühl meiner Frau mich dazu bestärkt hat, den Weg zu gehen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „(…) in vielen, vielen Verwaltungsebenen, Kommunalpolitik, Berufe, die in unseren Augen typisch ‚männlich‘ sind usw.“ Wofür streiten Sie? „(…), dass Gleichstellungsbeauftragte überall Bestandteil sein sollten, damit die Quote flächendeckend gleich ist.

 

Jolie Rochell, Studierende der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Es zeigt mir, dass der Zeitraum, seitdem Frauen das Recht haben zu wählen, wer ihr Land regieren darf und wer Entscheidungen über ihre eigene und die Zukunft ihrer Kinder treffen wird, noch nicht sehr lange besteht. Dieser Tag sollte daher gefeiert und die Frauen, die sich damals für spätere Generationen (wie meine) eingesetzt haben, geehrt werden!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „(…) Gerade in der Politik liegt meiner Meinung nach die Möglichkeit, Gleichberechtigung weiter in der Gesellschaft zu etablieren und zu bestärken. Es muss mehr darüber geredet werden, was die eigentlichen Probleme sind (…).“ Wofür streiten Sie? „Weltfrieden und Gleichberechtigung!

 

Dr. Karin Reichel, Geschäftsführerin, FrauenComputerZentrumBerlin e.V.; Mitglied des HTMI

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Dankbarkeit für die vielen Kämpferinnen, die z.T. unter großen Opfern das Frauenwahlrecht erstritten haben!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In allen Bereichen, in denen noch immer keine Geschlechtergerechtigkeit herrscht: z.B. in Führungspositionen, in der Politik, im Bereich Care-Work, in den MINT-Berufen.“ Wofür streiten Sie? „Für mehr Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen, im FCZB insbesondere für den Abbau des digital gender gap.

 

Birte Driesner, Mitarbeiterin im Büro der Zentralen Frauenbeauftragten, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Selbstbestimmung und in der Theorie gleichberechtigte Teilhabe am politischen Leben. Gleichzeitig aber auch die Erkenntnis, dass das Recht zu wählen und gewählt zu werden nicht gleichzeitig eine tatsächliche gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit für alle Geschlechter bedeutet.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In Recht und Gesellschaft ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und insbes. von Menschen mit nicht-binären Geschlechteridentitäten noch lange nicht erreicht.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für eben diese gleiche Teilhabe aller Geschlechter am politischen und gesellschaftlichen Leben. Die nächsten Schritte sollten meiner Meinung nach die Einführung des Paritätswahlrechts und die rechtliche Gleichstellung von Personen sein, die sich nicht in binären Geschlechtervorstellungen wiederfinden.

 

Nina Schlosser, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „100 Jahre im Leben einer einzigen Frau sind mehr, als die meisten (deutschen) Frauen leben. 100 Jahre in der Geschichte stellen lediglich ein kleines Zeitfenster dar. Mir führt diese Zahl erneut vor Augen, dass mein Recht zu wählen gar nicht sehr alt, für mich aber schlicht selbstverständlich ist.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Diese Zahl verdeutlicht mir aber auch, dass es andere Gebiete gibt, auf denen noch Nachholbedarf besteht, z.B. im Hinblick auf den Anteil an Frauen in Aufsichtsräten / Vorständen / höheren Positionen, ihre steuerrechtliche Position, die Pflege für Kinder / ältere Menschen, die gesellschaftlichen Werte oder auch den Rückschritt, den viele Frauen heute gehen, obwohl sie hoch gebildet sind.“ Wofür streiten Sie? „Ich setze mich für Gleichberechtigung und Fairness ein. Ich betrachte die Gleichberechtigung nicht ausschließlich zwischen den Geschlechtern, sondern auch innerhalb derer. Ich bin gegen Diskriminierung im Allgemeinen und möchte mich gern dafür einsetzen, dass es mehr Gerechtigkeit gibt, auch hier an der HWR. Bezüglich der Frauen möchte ich, dass Frauen selbstbewusster werden, ihre Chancen wahrnehmen und ihre Interessen durchsetzen. Ich möchte, dass deutsche Frauen ihre Unabhängigkeit leben. Ich sollte allerdings mehr dafür tun, als mit den Frauen in meinem näheren Umfeld zu sprechen. Das sehe ich ein.

 

Lola Attenberger, AStA, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Freude über die Stärke der Frauen in Deutschland – Befangenheit über das mangelnde Recht in anderen Teilen der Welt.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Verbesserungen für Frauen als Führungsrollen – Strateginnen – Mut für Frauen, sich nicht zurückzustellen.“ Wofür streiten Sie? „Für die weitere Verbesserung des Bildes der Frau – ohne Abhängigkeit vom Mann (ohne sich immer rückversichern zu müssen bzw. wenn, dann auf Augenhöhe).

 

Prof. Dr. Elni N. E. Rigas, HWR Berlin 

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Mir ist bewusst, wie langsam die Einführung des Frauenwahlrechts in den verschiedenen Ländern durchgesetzt worden ist. In diesen einhundert Jahren haben einige Frauen einen immensen Mut und Entschlossenheit gezeigt, um gehört und ernst genommen zu werden. Eine beharrliche Sensibilisierung und maßgebende Bewusstseinsveränderung waren erforderlich, um die gesellschaftlichen Strukturen so eingehend zu hinterfragen und die ungerechte und unangemessene Behandlung der Frauen durch das Stimmrecht aufzuheben.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Es müssen weiterhin Impulse gesetzt werden, um Unrechtserfahrungen zu minimieren. Gleichstellung und Gleichberechtigung sollen durch Überwindung von Glaubenssätzen und Stereotypisierung weiterhin angestrebt werden. Akzeptanz und Verbundenheit jenseits von Rollenstereotypen sollen durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Der Aspekt ‚geschlechtsunspezifische Kompetenz‘ sollte dabei in Bildungs- und Sozialprogrammen fest im Fokus stehen.“ Wofür streiten Sie? „Ich plädiere für eine kontinuierliche kritische Reflexion: Inwieweit werden die Präsenz und Partizipation von Frauen in Richtung Gleichstellung berücksichtigt? Was kann ich als einzelne Person dazu beitragen – im Denken, Sprechen und Handeln?

 

Pia Siebensohn, Studierende der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Riesiger Fortschritt in der Emanzipation der Frau (wobei einhundert Jahre eigentlich nicht viel ist.).“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Speziell darin, dass Frauen für den gleichen Job weniger Geld verdienen. Das muss dringend behoben werden.“ Wofür streiten Sie? „Genau dafür streite ich.

 

Dieser Artikel von Dr. Clemens Ohler, Wissenschaftler für die Mindestlohnkommission über das Thema "Gesetzlicher Mindestlohn und der Gender Pay Gap im Niedriglohnbereich" ist in der Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg erschienen und hier digital verfügbar.

Ein Interview mit Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der Technischen Universität Berlin, über das Verbot der Gender Studies in Ungarn, die Bedeutung von Freiheit in der Forschung und einer wichtige Wissensquelle für die gesellschaftliche Entwicklung.

Um das Interview zu lesen, klick hier.

Ist Rechtspopulismus reine Männersache? Weit gefehlt: Immer mehr Frauen in Europa geben ihre Stimme rechtspopulistischen Parteien. Und Frauen spielen in den Parteien immer öfter wichtige Rollen. Sie sollen den männlich dominierten Parteien ein vermeintlich modernes und sanfteres Gesicht verleihen. Die vor wenigen Tagen erschienene vergleichende Studie Triumph der Frauen? The Female Face of the Far and Populist Right in Europe trägt dazu bei, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, welche Rolle Geschlechterfragen und Frauen in rechtspopulistischen Parteien in Europa spielen. 

Wir haben uns Deutschland, Frankreich, Griechenland, Polen, Schweden und Ungarn angeschaut und wollten wissen, mit welchen Inhalten rechtspopulistische Parteien Wählerinnen ansprechen, weshalb Frauen rechtspopulistisch wählen und welche progressiven Gegenstrategien es gibt? Diesen Fragen gingen Autor_innen aus sechs Ländern im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung nach. Die sechs Länderanalysen bieten neue Einblicke und Perspektiven auf rechtspopulistische Parteien in Europa - und welche Rolle Frauen für die jeweiligen Parteien und deren Erfolg spielen.

Unsere Studie finden Sie in Deutsch zum Download hier und in Englisch hier. Sollten Sie ein Druckexemplar wünschen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Über Ihre Meinung und Ihre Anregungen zur Studie freuen wir uns sehr!

Das Kooperationsprojekt des WSI der Hans-Böckler-Stiftung und des IAQ der Universität Duisburg-Essen "Comparable Worth - Arbeitsbewertungen als blinder Fleck in der Ursachenanalyse des Gender Pay Gaps?" ist nun abgeschlossen und der Bericht steht seit kurzem online unterund ist auch als PDF angefügt.

Die Autorinnen - Ute Klammer, Christina Klenner und Sarah Lillemeier – können erstmals mit statistischen Methoden belegen, dass die ungleiche Bewertung gleicher und gleichwertiger Arbeit zum Gender Pay Gap beiträgt. 

WSI-GenderDatenPortal

 

 

Am 30.11.2018 findet an der Universität Paderborn die interdisziplinäre Konferenz „Struktur und Dynamik 2. Postpatriarchale Gesellschaft?!“ statt. Mit einem speziellen Format soll die gemeinsame Arbeit an aktuellen Herausforderungen der Geschlechterforschung ermöglicht werden: Gearbeitet wird überwiegend in thematisch gegliederten Arbeitsgruppen anhand von vorher verschickten Papieren, so dass Diskussion und Austausch im Zentrum stehen. Außerdem eine Keynote zum Thema von Meike Sophia Baader.

 

Wann: 30. November 2018,  09.-17.00 Uhr

Wo: Universität Paderborn, Warburger Str. 100, 33098 Paderborn

Anmeldung unter: kw.upb.de/geschlechterdiskurs

Programm

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30.11.18
Uni Paderborn 

Prekäre Jobs, Abstiegsängste, Arbeitswelt im Wandel - Welche Rolle können die Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen in Zeiten von verstärkter Unsicherheit spielen?

Auf unserem Herbstforum 2018 wollen wir mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch Praktikerinnen und Praktikern aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Betrieben darüber diskutieren, wie sich die kollektiven Arbeitsbeziehungen in einer digitalen und entgrenzten Welt stabilisieren und revitalisieren lassen.

 

Wann: 20.-21. November 2018 

Wo: Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin

 

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier

Zunächst werden wir Methoden durchspielen, die in das Thema Care einführen. Außerdem wird es Methodenarbeit zu Globalen Sorgeketten und zu sozial- ökologischer Transformation (Degrowth) geben. Zuletzt wollen wir uns der Frage der Alternativen widmen: Wie können wir Sorge-Arbeit neu gestalten und leben? In alle Methoden fließen feministische und wachstumskritische Ansätze ein.

Die Fortbildung richtet sich an politische Bildner*innen, Pädagog*innen, Aktive und interessierte Multiplikator*innen für die junge Erwachsenenbildung mit Vorkenntnissen zum Thema, aber auch an diejenigen, die das Thema Care/Sorge in der eigenen Arbeit bisher noch nicht einbringen und verstärkt behandeln wollen.

Veranstaltende: Konzeptwerk Neue Ökonomie
Wann: 27. und 28. Oktober 2018
Wo: Poliklinik Hamburg-Veddel, Am Zollhafen 5B, 20539 Hamburg

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

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27. & 28.10.18

Poliklinik Hamburg-Veddel

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?“ im vergangenen Jahr und der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden und AG-Leitungen, soll dieses Format auch in diesem Jahr wieder unmittelbar im Anschluss an den Landesweiten Tag der Genderforschung angeboten werden.

Die Nachwuchstagung richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs, die in ihrer Disziplin mit Genderperspektive forschen (möchten) und möchte diese gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) unterstützen.

Es wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen fachlich angeleiteter Arbeitsgruppen eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Teilnahme an den Arbeitsgruppen ist auch ohne die Präsentation eines eigenen Projekts möglich.

Wann: 9. November 2018 
Wo: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg

Weitere Informationen und Anmeldung (bis zum 28. Oktober) finden Sie hier

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09.11.2018

Uni Magdeburg

Anlässlich der Internationalen Open Access Week findet im Seminarzentrum der Freien Universität Berlin am 22. Oktober 2018 die Veranstaltung „Geschlechter-Effekte und wissenschaftliches Publizieren“ statt. Die eingeladenen Referentinnen betrachten die Einflüsse der Kategorie „Geschlecht“ auf die Publikationsprozesse in der Wissenschaft. Das Thema wird auch im breiteren Kontext der Rolle von Open Access und „Openness“ bei der Förderung von Diversität in der Forschung beleuchtet.

Wann: 22. Oktober 2018, 14.00-18.00
Wo: Freie Universität Berlin, Seminarzentrum, Raum L116, Otto-von-Simson-Str. 26

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

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22.10.2018

FU Berlin

Prof. Diane Elson wird die Tagung am 7. Dezember 2018 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin mit einem Vortrag zum Thema „Gender and development: contributions of feminist economics“ eröffnen. Anschließend stellt Prof. Inmaculada Martínez-Zarzoso aktuelle Forschungsergebnissse vor. Zum Abschluss wird Prof. Christine Bauhardt zum Thema „Vom Süden lernen — Postwachstum als Post-Development im Globalen Norden“ referieren.

Als feierlicher Programmpunkt erwartet Sie die Verleihung des efas-Nachwuchsförderpreises 2018 in Erinnerung an Prof. Dr. Angela Fiedler für exzellente wirtschaftswissenschaftliche Abschlussarbeiten mit der Schwerpunktsetzung auf Frauen- und Geschlechterforschung. 

Wir bitten Sie darum, bei der Anmeldung anzugeben, ob Sie am Empfang teilnehmen wollen und von welcher Institution Sie kommen. Bei vorheriger Ankündigung können Sie auch während der Tagung eine Kinderbetreuung nutzen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung das Alter der Kinder an.

Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Programm

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07.12.2018

HTW Berlin

 

Dr. Jana Hertwig, wissenschaftliche Mitarbeiterin am HTMI und Landeskonventionsbeauftragte des Berliner Roten Kreuzes, wird im Rahmen der DRK-Tagung zum Humanitären Völkerrecht am 19.10.2018 in Luckenwalde einen Vortrag zum Thema "Schutz von Frauen in bewaffneten Konflikten" halten. Näheres unter: http://www.drk-brandenburg.de/content/news-exposee.php?idnews=952&mark=start&id=5

Tagungsort für das Forschungskolloquium 2019 gesucht!

Holt die Hauptveranstaltung der AG Junge UN-Forschung in Eure Stadt und entwickelt gemeinsam mit der AG Junge UN Forschung der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. den inhaltlichen und organisatorischen Rahmen für das Forschungskolloquium 2018! Die Veranstaltung ist betont informell, so dass sich der organisatorische Aufwand in Grenzen hält. Den eigentlichen Call for Papers entwickelt die AG mit Dir/Euch zusammen und kümmert sich gemeinsam mit Dir/Euch um die organisatorische Vorbereitung.

Bewerbung: bis zum 30.10.2018 an info[at]uno-forschung.de

Weitere Informationen unter: https://www.dgvn.de/fileadmin/publications/PDFs/Sonstiges/call_for_for_proposals_2019.pdf

Auch im kommenden Jahr fördert die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) die Teilnahme von zwei Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft mit ausgewiesener fachlicher Expertise auf dem Gebiet der Gendergerechtigkeit an der 63. Sitzung der Frauenrechtskommission (FRK) und dem Jugendforum in New York im März 2019.

Die DGVN bietet jungen Menschen, die sich in Deutschland aktiv für eine gendergerechte Welt einsetzen, die Gelegenheit, die Arbeit der Vereinten Nationen live zu erleben. Die beiden ausgewählten „UNA Gemany Youth Observer“ lernen in 5 bis 7 Tagen in New York die Themen, Akteure und Prozesse auf internationaler Ebene intensiv kennen, bringen ihre eigene Expertise ein und knüpfen wichtige Kontakte für ihre weitere Arbeit auf nationaler und internationaler Ebene. Thema
der 63. Sitzung der Frauenrechtskommission sind die Sozialschutzsysteme, Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und nachhaltige Infrastrukturen für die Gleichstellung der Geschlechter.

Das Programm „Youth for CSW“ umfasst die Vorbereitung und Begleitung durch das DGVNGeneralsekretariat und Ehrenamtliche mit UN-Expertise. Die beiden „UNA Germany Youth Observer“ arbeiten auch mit dem Arbeitskreis Gendergerechtigkeit in der DGVN zusammen. Das Thema Gendergerechtigkeit hat seit dem Jahr 2017 einen festen Platz in der Arbeit der DGVN. Ein weiterführendes Engagement in den Projekten der DGVN ist willkommen. Von den beiden
Teilnehmenden wird erwartet, dass sie während und nach der Reise über relevante Kanäle und Netzwerke von der 63. FRK-Sitzung in New York berichten und ihre Erkenntnisse und Erfahrungen aktiv an junge Menschen vermitteln. Die DGVN übernimmt die Kosten für Flug und Unterkunft und zahlt einen Zuschuss zu den Lebenshaltungskosten in New York. Ein erstes Vorbereitungstreffen findet bereits am 17. Oktober 2018 in Berlin statt.

Auswahlkriterien für „Youth for CSW“:

- Belegtes Engagement für eine gendergerechte Welt mit nachgewiesenen eigenen Beiträgen;
- Jugendpolitische Erfahrung;
- Ideen für die Berichterstattung aus New York und für die Auswertung gemeinsam mit jungen Menschen nach Rückkehr;
- Interesse, das Thema Gendergerechtigkeit auch auf internationaler Ebene zu gestalten;
- Mindestens 18 Jahre und höchstens 25 Jahre alt im März 2019.

Bewerbungen mit Lebenslauf und Motivationsschreiben und unter Angabe einer Referenzperson aus einer einschlägigen zivilgesellschaftlichen Organisation an Frau Dr. Lisa Heemann unter bewerbung[at]dgvn.de. Vertreter und Vertreterinnen der Zivilgesellschaft können sich
bis zum 30. September 2018 bei der DGVN um Aufnahme in das Programm „Youth for CSW“ bewerben.

Viele Veranstaltungen und Trainings befassen sich mit Unconscious Bias und Stereotypen als Ursachen, ohne jedoch Lösungen aufzuzeigen, wie diese verändert werden können. 

Der Call for Posters ruft auf zur Einreichung von Studien und Befunden zu (Geschlechter) Stereotypen, MINT und Digitalisierung, für eine Posterpräsentation(siehe Call for Posters im Anhang). Die Einreichungsfrist für ein Abstract (max. 500 Wörter, zzgl. Titel und Autoreninformationen) ist der 15. August 2018.

Diese Konferenz widmet sich daher ganz der Frage, wie (Geschlechter)stereotypen und Unconscious Biases effektiv überwunden werden können – durch Maßnahmen in Medien, Bildung. Wissenschaft und Wirtschaft. Neben ersten Ergebnissen unseres vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojekts „MINT@Work“ (FKZ: 01FP1711) erwarten Sie spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen, u.a. mit der Schauspielerin Maria FurtwänglerVolker Herres (Programdirektor ARD), Prof. Dr. Hannah Riley Bowles (Harvard University), Oberstudiendirektor Heinz-Peter Meidinger (Präsident des Deutschen Lehrerverbandes), Teresa Bücker (Chefredakteurin EditionF) sowie Prof. Dr. Petra Schwille (Direktorin des Max-Planck-Institut für Biochemie). Weitere Informationen finden Sie im angehängten Programm.

Bitte melden Sie sich direkt hier zu der Konferenz an.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Es gilt das Prinzip „first come, first served“ – die Platzanzahl ist begrenzt.

Programm

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15. August 2018
TU München

Interessenvertretung der Zukunft
Perspektiven für eine Erneuerung der Arbeitsbeziehungen


Sozio-ökonomische Unsicherheit und Abstiegsängste dominieren seit einigen Jahren die politische Auseinandersetzung. Trotz guter Beschäftigungsentwicklung gibt es einen großen Diskussions- und Handlungsbedarf zu Themen wie soziale Gerechtigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Pflegenotstand, bezahlbares Wohnen und Durchsetzung von Mindestlöhnen. Frühere Gewissheiten z.B. über den Wert beruflicher Bildung sind in dem Maße abhanden gekommen, wie sich der Niedriglohnsektor auch in qualifizierten Berufen ausgebreitet hat. Viele Menschen erleben das Arbeitsleben als unsicherer, belastender und unübersichtlicher als früher. Die sich abzeichnende Veränderung von Produktions- und Geschäftsmodellen im Zuge der Digitalisierung wird diesen Trend verstärken. Angesichts dieser Entwicklungen wollen wir beim diesjährigen WSI-Herbstforum die grundsätzliche Frage stellen: Welche Rolle können Gewerkschaften und betriebliche Interessenvertretungen in Zeiten verstärkter Unsicherheit spielen?

In den Wohlfahrtsstaaten der Nachkriegszeit waren stark organisierte kollektive Akteure das Rückgrat der Arbeitsbeziehungen, sie prägten die Regulierung von Arbeit und Arbeitsmarkt sowie die sozialen Sicherungssysteme. Seit Mitte der 1990er Jahre ist nicht zuletzt in Deutschland eine Erosion der Institutionen der Arbeitsbeziehungen zu beobachten. Die Tarifbindung sinkt, betriebliche Interessenvertretungen verlieren an Boden und Gewerkschaften wie Arbeitgeberverbände erleben einen Mitgliederrückgang. 

Lassen sich die kollektiven Arbeitsbeziehungen in einer digitalen und entgrenzten Welt stabilisieren und revitalisieren? Welche Strategien lassen sich im Umgang mit neuen Beschäftigungs- und Unternehmensformen entwickeln? Wie hat sich das Verhältnis zwischen Gewerkschaften und Parteien verändert, und welche Rolle spielen Gewerkschaften in der Sozialpolitik? Welche Rechtsdurchsetzungsmechanismen brauchen wir dort, wo sich Gewerkschaften und Betriebsräte als nachhaltig schwach erweisen? Und wie kann kollektive Regulierung mit einem Mehr an Beteiligung und Gestaltungsmöglichkeiten der Beschäftigten verbunden werden?

Diese Fragen wollen wir auf unserem Herbstforum 2018 mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch Praktikerinnen und Praktikern aus Zivilgesellschaft, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Betrieben diskutieren.

Informationen zu Programm und Anmeldung folgen.

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20.-21.11.2018
Berlin Kalkscheune

 

Am 27. September 2018 wird die 4. Gender Studies Tagung des DIW Berlin in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) stattfinden.

Thema: "(Un)gleich besser?! - Die Dimension Geschlecht in der aktuellen Ungleichheitsdebatte".

Mit hochkarätigen Gästen wollen wir unter anderem die Zusammenhänge zwischen der zunehmenden Einkommens- und Vermögensungleichheit und der Ungleichheit zwischen Männern und Frauen diskutieren. In den letzten Jahren wurde viel unternommen, um die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu verbessern. Ist das gelungen? Wem nützen die gleichstellungspolitischen Neuerungen des letzten Jahrzehnts und aktuelle Vorhaben? Wer profitiert von Elterngeld und Frauenquote? Nur eine erfolgreiche karriereorientierte Mittelschicht? In welchem Zielkonflikt stehen Gleichstellungspolitik und Verteilungspolitik? Kann dieser Konflikt aufgelöst werden und wenn ja, wie?

Ort der Tagung: Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin, Hiroshimastraße 17, 10785 Berlin.

Derzeit ist eine Anmeldung noch nicht möglich.

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27.09.18
Friedrich-Ebert-Stiftung Berlin,
Hiroshimastraße 17
10785 Berlin


Auch in diesem Jahr wird herzlich dazu aufgefordert, herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten,
Bachelor- und Masterarbeiten oder Dissertationen) von Studentinnen und Absolventinnen für den efas-Nachwuchsförderpreis (in memoriam Angela
Fiedler) für das Jahr 2018 einzureichen. Vorschläge von herausragenden Arbeiten durch die Gutachter_in sind dabei ebenso willkommen wie Selbstbewerbungen. Der Preis ist in Höhe von 500€ für eine Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit und in Höhe von 750€ für eine Dissertation dotiert. Er wird für Abschlussarbeiten mit der thematischen Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext verliehen, die im Zeitraum vom 1. Juli 2017 bis 31. Juli 2018 abgeschlossen wurden/werden.

Die Preisvergabe inklusive einer Kurzvorstellung der Arbeit erfolgt im Rahmen der 16. efas-Fachtagung, die voraussichtlich am 7. Dezember 2018 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin stattfinden wird. Die Preisträgerin hat zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeit im nachfolgenden efas-Newsletter vorzustellen.

Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 31. Juli 2018 ausschließlich in elektronischer Form an die efas-Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Bewerbungen. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der efas-Homepage (http://efas.htw-berlin.de/). Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die efas-Geschäftsstelle.

Call for efas Preis 2018

Das neue Discussion Paper 34 Trans*(Identität) am Arbeitsplatz in Deutschland und den USA: eine Analyse der verschiedenen Umgangsformen, deren Ursprung und Auswirkungen. (Julia Tondorf)
ist hier zu finden.

Am 2. Juli 2018, 18 - 20 Uhr hält Franziska Schutzbach (Universität Basel) am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung, TU Berlin einen Vortrag zum Thema Toxische Männlichkeiten. Zu den Verbindungen zwischen Pick Up-Szene, Männerrechtsbewegung und rechten/reaktionären Politiken.
Der genaue Ort wird noch bekanntgegeben.

Toxische Männlichkeiten. Zu den Verbindungen zwischen Pick Up-Szene, Männerrechtsbewegung und rechten/reaktionären Politiken
Vortrag von Franziska Schutzbach
Der Pick-Up-Trend ist in den 1990er Jahren als Selbsthilfesubkultur entstanden: Verunsicherte Männer wollten sich mehr Selbstbewusstsein aneignen, um ihren Erfolg bei Frauen zu steigern. Das Modell entwickelte sich zunächst in den USA zum Riesengeschäft und produzierte eine Schar von Gurus und ‚Werken’. Diese betonen die evolutionsbiologischen Unterschiede zwischen den Geschlechtern und idealisieren stereotype Männlichkeitsattribute wie Stärke und Überlegenheit. Die Szene entwickelte bald eine antifeministische Stossrichtung und kam mit Büchern wie «Lob des Sexismus» auch in den deutschsprachigen Raum. Frauen und insbesondere Feministinnen wurden beschuldigt, Männer zu entmännlichen und kleinzuhalten. Bald ging es jedoch nicht mehr nur darum, Frauen zu verführen. Die Hypermännlichkeits-Community wurde auch zu einer Brutstätte rechtsnationaler Weltanschauungen und Akteure und spielt heute eine nicht zu unterschätzende Rolle bei der Radikalisierung junger Männer. Auch im deutschsprachigen Raum überschneidet sich aggressiver Maskulismus mit rechten Weltanschauungen und Akteuren (siehe Kemper und andere).Im Vortrag werden die Klassiker der Pick-Up-Szene und deren Grundprämissen analysiert. Weiter wird nachgezeichnet, auf welche Weise sich die Community mit rechtsnationalen Ideologien und Politiken verschaltet. Im Anschluss an aktuelle Männlichkeitsforschung (Lorentzen, Meuser, Kemper uws.) eine zeitdiagnostische und geschlechtertheoretische Einschätzung von Maskulismus bzw. toxischen Männlichkeiten versucht.

 

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2. Juli 2018, 18 - 20 Uhr
Technische Universität Berlin- Fakultät I
TU Berlin
Faculty I (Humanities)
Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung

Center for Interdisciplinary Women's and Gender 
MAR 2-4
Marchstrasse 23
10587 Berlin

 

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen und gewählt werden. In der Reihe "Feminism and Popcorn" zeigt die FES am 16. Mai 2018 den Film "Suffragette", der von den Anfängen der Frauenwahlrechtsbewegung in England handelt. Doch auch heute gibt es noch jede Menge zu tun. In der anschließenden Diskussion mit Yasmina Banaszczuk und Annika Klose wird ein feministischer Blick auf aktuelle Herausforderungen im Hier und Jetzt gerichtet.

Sie sind herzlich eingeladen am 16.5.2018 ab 18:30 Uhr im Kino Delphi Lux, Kantstraße 10, 10623 Berlin.

Aufgrund der begrenzten Platzkapazität im Kino wird um eine Anmeldung bis zum 12.5.2018 per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebeten.
Bitte haben Sie Verständnis, dass nur mit bestätigter Anmeldung einen kostenlosen Eintritt gelassen werden kann.

Flyer
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16. Mai 2018, 18:30 Uhr
Kino Delphi Lux
Kantstraße 10
10623 Berlin

In diesem Sommersemester wird an der TU Berlin vom Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) die Ringvorlesung „Politiken der Artefakte und des Wissens.  Transdisziplinäre Geschleschterforschung zu MINT und Planung“ angeboten.
 
ZEIT: i.d.R. donnerstags, 12-14 Uhr, 
ORT: Marchstr. 23, 10587 Berlin, Raum MAR 2.013

Aktuelle Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier:
 

In dieser Woche eröffnet Petra Lucht (TU Berlin, ZIFG) die Vortragsreihe am 26.04.2018, 12-14 Uhr.

Politiken der Artefakte und des Wissens. 
Transdisziplinäre Gender Studies in MINT und Planung

Wie kann es gelingen, Geschlechterpolitik in MINT und Planung sowohl zu identifizieren 
als auch in diese Fächer zu integrieren? Im Eröffnungsvortrag zur Ringvorlesung werden
drei Forschungsperspektiven sowie deren Kontingenzen und mögliche Verschränkungen 
anhand von Fallstudien fokussiert: (1) Fachkulturforschung, (2) Wissensforschung und 
(3) Anwendungs-, Technik- und Planungsgenese.
Am 03.05.2018 setzt Heike Wiesner (HWR Berlin) das Programm fort mit einem Vortrag zu
 
Mehr Diversity/gender wagen: Transformative Technologien & Partizipation
Transformative Technologien – insbesondere im Bereich Robotik – gelten aktuell als wichtigste 
Schlüsseltechnologien gesellschaftlicher Entwicklung und Innovationen. Ihre fast unbegrenzten 
Einsatzmöglichkeiten erwecken den Eindruck der allgegenwärtigen Erreichbarkeit und Teilhabe. 
Der Vortrag zeigt auf, wie es gelingen kann, Innovationen in diesem Feld durch partizipative 
Technikgestaltung aus Lehre und Forschung unter Diversity/gender-Aspekten zu entwickeln 
und umzusetzen.
 
Das gesamte Programm der Ringvorlesung finden Sie hier


 

Einladung 

Hiermit laden wir Sie herzlich ein zu der Tagung Rechtspopulismus und Geschlechterpolitik in Europa.  

Die Tagung mit namhaften europäischen Expertinnen aus Politik, Wissenschaft und Praxis wird veranstaltet von der Heinrich-Böll-Stiftung, Hessen, der Stiftung Frauen in Europa, dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt, dem Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (gFFZ) und dem Cornelia Goethe Centrum.

 

Themen sind:

-           Das Europäische Parlament als Bühne für Anti-Gender-Bewegungen

-           Sexismus und Antifeminismus als gemeinsame Klammer konservativer und rechtspopulistischer Akteure?

-           Ist Rechtspopulismus per se antifeministisch?

-           Gegenstrategien und feministische Interventionen

Bitte melden Sie sich bis zum 20. April über folgenden Link für die Veranstaltung an: https://www.boell-hessen.de/rechtspopulistische-geschlechterpolitiken-europa/

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27.-28. April 2018
Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1

 

Wir freuen uns auf den Start des bereits fünften Durchgangs am 29. Juni 2018. Neben den fachlichen Modulen haben wir im neuen Durchgang ein Coaching-Programm integriert, welches die Teilnehmerinnen im Form einer Prozessbegleitung auf den Weg in ein Kontrollgremium unterstützen soll. Vor allem geht es um die Schärfung der persönlichen Ziele sowie um die Entwicklung eines Kompetenzprofils, mit dem man sich für ein Mandat (auch Verwaltungsräte, Stiftungsbeiräte etc.) ins Spiel bringt. Alle Informationen finden Sie hier.

Aufsichtsrätinnen 

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Anmeldefrist 15. Mai 2018
Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder postalisch bitte an:
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Postalisch: Berlin Professional School der
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
- Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten
Badensche Straße 52, D-10825 Berlin

Bei Fragen zum Programm: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ausschreibung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes:
Erstellung einer Studie „Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – Umgangsstrategien und Unterstützungsstrukturen von Betroffenen“

 

Stärkung von Frauen und Mädchen in ländlichen Gebieten
62. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen, New York, 12. bis 23. März 2018

UN
Bildquelle: http://www.unwomen.org/en/csw/csw62-2018

Vom 12. März 2018 fand die 62. Sitzung der UN-Frauenrechtskommission („Commission on the Status of Women“, CSW) in New York statt. Aufgabe der 1946 gegründeten Kommission ist es, den Stand der Frauenrechte weltweit zu überprüfen, Fortschritte und Defizite zu evaluieren und Gendergerechtigkeit und die Stärkung von Frauen weltweit zu fördern.

Die UN-Frauenrechtskommission gilt als das wichtigste Entscheidungsgremium bei der Förderung von Frauenrechten und der Gleichstellung der Geschlechter. Die 45 Staatenmitglieder der Kommission erarbeiten bei ihren jährlichen Treffen Schlussfolgerungen („Agreed Conclusions“) für die jeweils im Vorfeld festgelegten Themenschwerpunkte. Darüber hinaus verabschiedet die Kommission Resolutionen zu spezifischen Themen, die dem UN-Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) übermittelt werden und von Regierungen und anderen relevanten Akteuren umgesetzt werden sollen. 

Auf der diesjährigen zweiwöchigen Sitzung standen folgende Themen im Blickpunkt:

  • Schwerpunktthema: Herausforderungen und Chancen für Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen in ländlichen Gebieten
  • Überprüfungsthema: Teilnahme und Zugang von Frauen zu Medien, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie deren Wirkung und Nutzen als Mittel für Förderung und Stärkung von Frauen (Abschlussdokument der 47. Sitzung) 

Weitergehende Informationen:

CSW 62-Programm: http://www.unwomen.org/en/csw/csw62-2018/official-meetings
CSW 62-Dokumente: http://www.unwomen.org/en/csw/csw62-2018/official-documents
CSW62-Abschlusserklärung (Vorabversion):  http://www.unwomen.org/-/media/headquarters/attachments/sections/csw/62/outcome/csw62-agreed-conclusions-advanced-unedited-version-en.pdf?la=en&vs=3837
Commission on the Status of Women: http://www.unwomen.org/en/csw
UN Women: http://www.unwomen.org/en

Außerdem HTMI-Werkstattgespräch vom 27. April 2017 zu den Ergebnissen der 61. UN-Frauenrechtskommission:
Programm: http://www.harriet-taylor-mill.de/images/docs/aktuelles/docs/HTMI-P_WS_Frauenrechte-ONLINE.pdf
Rückblick: http://www.hwr-berlin.de/nc/aktuelles/newsletter/einzelansicht/article/rueckblick-werkstattgespraech-am-htmi/

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Kurzbericht
Autorin: Dr. Jana Hertwig, LL.M. (Eur. Integration),
Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht und Gender“ & Wissenschaftliche Mitarbeiterin
HTMI der HWR Berlin

 

Kultur will Wandel
Eine Gesprächsrunde zu sexualisierter Belästigung und Gewalt
in der Film- und Fernsehbranche

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Mehr Informationen 

19. Februar 2018
14:30– 17:00 Uhr / Einlass: 14:00 Uhr

TIPI am Kanzleramt
Große Querallee
10557 Berlin
Veranstalterin: Antidiskriminierungsstelle Bund

 

 

Kostenfreie Informationsveranstaltungen zu  „Existenzgründung – Ihre Alternative zur Arbeitslosigkeit?“ am 30.1. und 13.2.2018 von 10.00-12.00 Uhr (bei Bedarf länger): Vermittlung von komprimiertem Basiswissen zur Gründung eines kleinen Unternehmens als Hilfe zur Entscheidungsfindung von Frauen.

Kostenfreier Grundlagenkurs für Unternehmensgründerinnen vom 15.2.-21.03.2018 von 9.00-16.30 Uhr (über Kurstage bitte auf der Website informieren): Grundlagenwissen zur Gründung eines kleinen Unternehmens: Erstellung eines Businessplans, Marketing, Finanzierung, Persönlichkeitsmanagement, Versicherungen, Rechnungswesen und Controlling

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Weitere Informationen

Akelei e.V.
Berufswegplanung mit Frauen
Rhinstraße 84
12681 Berlin

 

 

Am Freitag, 2.Februar 2018, findet das Political Economy Forum des IPE zum Thema "Guaranteed Basic Income: Utopia or Dystopia?“ statt, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Die englischsprachige Veranstaltung beginnt um 16.00h und findet am Campus Schöneberg in Haus A, 2.04 statt.
Eingeladen sind zwei ReferentInnen, Prof. Dr. Silke Bothfeld (Hochschule Bremen) und Karl Brenke (DIW Berlin), moderiert wird die Veranstaltung von John Goetz, ARD Hauptstadtstudio.

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Mehr Informationen: Flyer

2. Februar, 14-16 Uhr
HWR Berlin, Raum A 2.04
Campus Schöneberg 
Badensche Straße 52
10825 Berlin

 

 

Das Programm richtet sich an amtierende und potentielle Mandatsträgerinnen in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien.

Worum geht es?

Die Teilnehmerinnen werden befähigt, eine aktive Rolle in Überwachungsgremien einzunehmen und an einer wirksamen Aufsichtskultur mitzuarbeiten. Sie erwerben betriebswirtschaftliche und juristische Kenntnisse sowie strategische Kompetenzen für die eigene Positionierung. Ein begleitendes Coaching-Programm schärft das individuelle Profil und die persönlichen Ziele.Kamingespräche mit amtierenden Aufsichts- und Beirät/innen geben Einblicke in die gelebte Aufsichtsratspraxis.Die Teilnehmerinnen werden Teil eines deutschlandweiten und branchenübergreifenden Alumni-Netzwerkes.

Jährlich von Juni bis Februar in sechs Modulen à 12 Stunden (Freitagnachmittag und -abend sowie Samstag ganztägig). Interessentinnen können sich die Termine für die sechs Module in 2018/2019 bereits vormerken: 29./30. Juni 2018; 21./22. September 2018; 12./13. Oktober 2018; 16./17. November 2018; 18./19. Januar 2019; 5./16. Februar 2019

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Programm für den fünften Durchgang
auf der Webseite einsehbar.
Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2018

 

Im Rahmen des zweiten Teils der Ringvorlesung „Politiken der Zugehörigkeit“ hält Yv Nay am 24. Januar 2018 am ZIFG einen Vortrag unter dem Titel: "Familiengefühle – Die affektiv strukturierte Normalisierung von 'Regenbogenfamilien'"

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Programm der Ringvorlesung

24.01.2018, 18-20 Uhr
im Anschluss Brezeln & Wein

TU Berlin
Marchstraße 23
10587 Berlin 
Raum MAR 0.011

 

Kooperationstagung von WSI und IAQ

Auf der Tagung wird die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für die Entlohnung am Arbeitsmarkt in ihrer Perspektivenvielfalt thematisiert und aktuelle Forschungsergebnisse mit Vertreter_innen aus Wissenschaft und Politik diskutiert. Die Diskussion wird gerahmt durch die Frage, inwieweit wissenschaftliche Erkenntnisse und politische Maßnahmen bislang ineinandergreifen und an welchen Stellen weitere Handlungspotentiale liegen.

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16. März 2018 von 10.30-17.00 Uhr
Universität Duisburg, Mercatorhaus
Lotharstr. 57
47057 Duisburg

Einladung
Anmeldung
Anreise

 

Women and Family Research Center (WRC)

Bildschirmfoto 2018 01 18 um 10.55.47

Call for application:
Intensive Course on Gender and Women’s Studies 

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Workshop:
3-6 March 2018
Qom, Iran

  

 

Die vom WSI und SAMF e.V.  veranstaltete Tagung zum Thema "Arbeitsmarktforschung: Herausforderungen an Theorie, Daten und Forschungsinfrastruktur" findet am 15./16. Februar 2018 statt. Anmeldung bis 9. Februar erbeten.

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Flyer

15./16. Februar 2018
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Campus Schöneberg
Haus A, Raum 2.04 (Senatssaal)
Badensche Straße 50–51
10825 Berlin