Aktuelles

Eine Ausschreibung der LaKoF Berlin zur Konzeption und Durchführung einer Veranstaltungsreihe mit der Fragestellung:

"Welche Diversitätskategorien sind an Berliner Hochschulen besonders wirksam hinsichtlich Studienzugang, Studienerfolg und wissenschaftlichen Karrierechancen?"

Dabei sind besonders empirische Studien von Interesse, deren Ergebnisse eine Orientierung dafür geben, wo Diversitäts- oder Antidis- kriminierungspolitiken und –maßnahmen an Berliner Hochschulen anset- zen müssen, um tatsächliche Chancengleichheit herzustellen bzw. zu för- dern.

Als direkte Ansprechpersonen stehen Ihnen während der gesamten Werkauftragszeit die Projektleiterin, Dr. Sünne Andresen und die Ge- schäftsstelle der LaKoF Berlin zur Seite. Das Werk muss bis 31. Novem- ber 2019 abgeschlossen sein (Haushaltsschluss).

Wir bitten um Ihre Bewerbung bis 30. Juni 2019. Bitte beachten Sie dabei die umseitig aufgeführten Bedingungen.

Weitere Informationen finden Sie unter.

Frauen sind in den kommunalen Parlamenten sowie in den Führungs- und Entscheidungspositionen auf kommunaler Ebene stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten liegt bei lediglich etwa 25 Prozent. Nur jedes zehnte Rathaus in Deutschland wird von einer Frau regiert. Diese gravierende Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik ist leider kein neues Phänomen. Oftmals wird argumentiert: „Das braucht einfach Zeit!“ 100 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen ist es aber dringend erforderlich, auch in der Kommunalpolitik, die als Grundstein der Demokratie gilt, neue Wege zu gehen, um mehr Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen und der gravierenden Unterrepräsentanz von Frauen entgegen zu treten. Wie das gelingt und welche Wege beschritten werden könnten, darüber haben wir mit führenden Expertinnen aus Wissenschaft und Politik diskutiert.

Wann: 4. Juni 2019, 18:30-20:30 Uhr

Wo: HWR Berlin Schöneberg, Haus B, Raum 1.01

Referentinnen

Dr. Cara Röhner: Juristin; vielfach ausgezeichnete Preisträgerin für ihre im April 2019 erschienene Dissertation "Ungleichheit und Verfassung"; Rechtsreferendarin am OLG Frankfurt am Main

Dr. Uta Kletzing: Politikwissenschaftlerin und Psychologin; langjährige Forschung zur Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik; Referentin zur Geschlechter- und Familienpolitik im "Forum Politik und Gesellschaft", Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Nicole Bauer, MdB: Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Landshut; Mitglied des Bündnisses "Frauen für die Kommunalpolitik" des Landkreises Landshut; Frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion; Mitglied im BT-Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Poster

Bei Polis kocht! am 10. April 2019 ging es Mit Gyde Jensen (MdB, FDP) und Prof. Dr. Claudia Gather (Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts für Ökonomie und Geschlechterforschung) um das Thema „Sorgearbeit vs. Frauen* in Führungspositionen?“ aus politischer und wissenschaftlicher Perspektive sowie um Politikvorschläge für Brüssel und Berlin.

Hier der Bericht zur Sendung und der Youtube-Link.

Frauen sind in den kommunalen Parlamenten sowie in den Führungs- und Entscheidungspositionen auf kommunaler Ebene stark unterrepräsentiert. Der Frauenanteil in den Kommunalparlamenten liegt bei lediglich etwa 25 Prozent. Nur jedes zehnte Rathaus in Deutschland wird von einer Frau regiert. Diese gravierende Unterrepräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik ist leider kein neues Phänomen. Oftmals wird argumentiert: „Das braucht einfach Zeit!“ 100 Jahre nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen ist es aber dringend erforderlich, auch in der Kommunalpolitik, die als Grundstein der Demokratie gilt, neue Wege zu gehen, um mehr Geschlechtergerechtigkeit durchzusetzen und der gravierenden Unterrepräsentanz von Frauen entgegen zu treten. Wie das gelingt und welche Wege beschritten werden könnten, darüber möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Wann: 4. Juni 2019, 18:30-20:30 Uhr

Wo: HWR Berlin Schöneberg, Haus B, Raum 1.01

Referentinnen

Dr. Cara Röhner: Juristin; vielfach ausgezeichnete Preisträgerin für ihre im April 2019 erschienene Dissertation "Ungleichheit und Verfassung"; Rechtsreferendarin am OLG Frankfurt am Main

Dr. Uta Kletzing: Politikwissenschaftlerin und Psychologin; langjährige Forschung zur Repräsentanz von Frauen in der Kommunalpolitik; Referentin zur Geschlechter- und Familienpolitik im "Forum Politik und Gesellschaft", Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin

Nicole Bauer, MdB: Kreisvorsitzende der FDP im Landkreis Landshut; Mitglied des Bündnisses "Frauen für die Kommunalpolitik" des Landkreises Landshut; Frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion; Mitglied im BT-Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Poster

Der englischer Comic Essay „We Need to Talk, AI“ zum Thema „Was ist eigentlich AI und welche Meinung habe ich dazu?“ ist auf weneedtotalk.ai zum freien download und remix unter creative-commons-Lizenz verfügbar.
 
Der release war im Rahmen einer Ausstellung und zweier Talks am Montag auf der re:publica 2019. Diesen Sonntag sind wir auch nochmal bei der Comic Invasion Berlin im Kommunikationsmuseum um 17.30 auf dem Podium, falls Ihr Lust habt (wir würden uns freuen!).
 
Wenn Ihr den Comic gern in der Hand haltet, während Ihr lest, oder ihn verschenkenmöchtet (11,99 €), hilft Euch dieser Link weiter: https://www.epubli.de/shop/buch/We-Need-to-Talk-AI-Lena-Kadriye-Ziyal-Julia-Schneider-9783748531289/85544
 
Falls Ihr wissen wollt, was drinsteht, bevor Ihr ihn runterladet oder Euch die Sichtweisen anderer Leute dazu interessieren: 
Spread the word, remix, share und teilt mit uns Eure Inspirationen und Utopien, entweder direkt an mich oder an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Wir denken gerade über Erweiterungen, eine Übersetzung ins Deutsche, andere Themen und Formate nach. Und das geht gut im Austausch mit Euch.

Die Tagung hat das Ziel, einen Austausch von Analysen, Wahrnehmungen und Beschreibungen zur Situation von Frauen in Politik und Gesellschaft neu zu beleben und in Gang zu setzen.

Wann: 3. - 4. Juni 2019

Wo: Evangelischen Akademie Loccu

Am 3. Juni 2019 um 16:00 Uhr findet ein Vortrag zu Arbeit, Ökonomie und Teilhabe von Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Stellvertretende Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin und Mitglied in der Expertenkommission des 2. Gleichstellungsberichts der Bundesregierung

Weitere Informationen finden Sie unter.

Programm

Frauen*fußball ist weltweit nach wie vor ein umkämpftes Terrain. Während die Marketingmaschinen auch zu der anstehenden WM der Frauen* angeworfen werden und immer mehr große Vereine mit Männerteams nun auch Frauenteams aufbauen, bleibt der diskriminierungsfreie Zugang zu Fußball für viele Frauen* nach wie vor versperrt. Hier setzen Initiativen an, die genau das grundsätzlich ändern und Frauen*fußball für größere gesellschaftliche Veränderungen nutzen wollen. 

Was ist das Empowernde am Frauen*fußball und welche Möglichkeiten bietet er für strukturelle Veränderungen? Das Spannungsfeld von Anpassung an Bestehendes und Aufbruch zu Neuem wollen wir mit verschiedenen Akteur*innen diskutieren, die im und um den Fußball aktiv sind. Wie kann Sport als Raum für neue Allianzen zwischen Frauen* und Feminist*innen funktionieren? Wo wollen wir eigentlich hin und wie ist eine feministische Zukunft für Fußball möglich?

Wir laden Sie herzlich ein zu der Veranstaltung "Feminist Futures for Football!?" - Frauen*fußball zwischen Empowerment und Diskriminierung am 3. Juni 2019 um 18.00 Uhr in der FES Berlin.

Weitere Informationen finden Sie in dem hier angehängten Einladungsflyer.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 24. Mai über unser Anmeldeformular.

Am 23. Mai 2019 feiert das Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule für Technik sein 10-jähriges Bestehen.

In der Beuth Halle erwarten Sie ab 14:30 Uhr eine Reihe an Workshops z.B. zu Gendermarketing oder gendersensibler Lehre und Mini-Talks rund um das Thema „Gender und Technik“.  Ab 18:00 Uhr wollen wir dann richtig feiern: mit einer spannenden Keynote über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) und anschließender Podiumsdiskussion sprechen wir über die Zukunft von Gender und Technik. Danach wollen wir den Abend mit Ihnen bei einem Umtrunk und interessanten Gesprächen ausklingen lassen.

Während der Veranstaltung bieten wir Kinderbetreuung an.

Weitere Informationen unter.

Eine öffentliche Vorlesung zum Thema "Gender Inequalities in the Labour Market" von Prof. Dr. Miriam Beblo.

Wann: 15. Mai 2019, 16:00-18:00 Uhr

Wo: School of Business and Economics, HS 105, Garystr. 21, 14195 Berlin

Weitere Informationen unter.

+++ CALL FOR PAPERS +++

Die internationale Sommerakademie // »Gender Studies 1989-2019:  
Bilanzen und Perspektiven im transnationalen und transdisziplinären Vergleich« richtet sich an Doktorand*innen und fortgeschrittene Masterstudierende.

Gender Studies sind in den letzten 30 Jahren zu einem integralen Bestandteil der akademischen Landschaft geworden. Die Sommerakademie beschäftigt sich mit deren Entwicklungen in einer komparatistischen und fachübergreifenden Perspektive mit dem Fokus auf Mittel- und Osteuropa. Somit trägt sie ihrem Standort Rechnung: einem
Wissenschafts- und Kunststandort im Osten Deutschlands, an dem in der akademischen Praxis auch noch drei Jahrzehnte nach der »Wende« unterschiedliche Gender- Perspektiven aufeinandertreffen.

Das Programm besteht aus unterschiedlichen Formaten. Sie dürfen sich u.a. auf politische Diskussionen, künstlerisch ausgerichtete Workshops sowie Lesungen und themenspezifische Filmabende freuen.

Mehr Informationen unter.

Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Der Call for Papers läuft bis zum 15.Mai 2019

Geschlechterforschung in und zwishen den Disziplinen - Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung

Die Professuren "Transkulturalität und Gender", "Ökonomie und Gender" und "Bildung und Gender" sowie die Koordinatorin des Promotionskollegs "Gender Studies" und das Gleichstellungsbüro laden Sie herzlich zur interdisziplinären Summerschool nach Vechta ein. 

Fünf Tage lang möchten wir uns mit thematischen und methodischen Überschneidungen und Unterschieden der breit gefächerten Forschungsschwerpunkte der Geschlechterforschung  innerhalb der Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft auseinandersetzen und in wissenschaftlichen Austausch treten. 

In diesem Sinne sind Studierende, Promovierende und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen (nicht nur) aus den Disziplinen Soziologie, Ökonomie und Bildungs-/Erziehungswissenschaft herzlich eingeladen sich anzumelden und dazu aufgerufen, sich aktiv an der Gestaltung der Summerschool zu beteiligen. 

Wann: 02. - 06. September 2019

Wo: Universität Vechta

Weitere Informationen finden Sie unter.

Hier geht es zum Call for Papers and Participations.

Vor Beginn einer Promotion stellen sich zahlreiche Fragen: Wie sind die formalen Voraussetzungen und Abläufe, v.a. für FH-Absolventinnen? Wie finde ich ein Thema und eine*n Betreuer*in und worauf sollte ich beim Abstimmungsprozess achten? Wie finanziere ich mich? Welche Unterstüt- zungsangebote gibt es seitens der Hochschulen? Wie kann ich Promotion und Familie vereinba- ren? Welche beruflichen Chancen bietet eine Promotion?

In der Veranstaltung erhalten Sie grundlegende Informationen rund um die Promotion. Anschlie- ßend können Sie in Gesprächsrunden mit zwei Promovendinnen, einer Postdoktorandin sowie einer Professorin aus unterschiedlichen Fachdisziplinen alle Fragen stellen, die Sie umtreiben.

Wann: 15. Mai 2019, 14:00-18:00 Uhr

Wo: Beuth Hochschule für Technik Berlin Luxemburger Str. 20a, 13353 Berlin, U Amrumer Str. Haus Gauß/Raum B 501

Programm und Handout für Promotionsinteressierte.

Die Tagung "Elternschaft und  Gendertrouble" eignet sich für Mütter, Väter und Eltern in Marburg vom 21. bis 23. Juni 2019.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Link.

Unverbindliche Anmeldungen bitte an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  

Eine Teilnahmegebühr entfällt.

Die Servicestelle der Initiative Klischeefrei veranstaltet die 2. Fachtagung Klischeefrei „Berufswahl mit Perspektive“ mit Schirmherrin Elke Büdenbender und Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey bietet Ihnen die Möglichkeit, sich mit Partnerinnen und Partnern der Initiative und Interessierten auszutauschen und sich aktiv in die Mitgestaltung einer Berufs- und Studienwahl frei von Geschlechterklischees einzubringen.

Wann: 21. Mai 2019, 09.30 - 16 Uhr

Wo: Haus der Deutschen Wirtschaft, Breite Str. 29, 10178 Berlin

Anmeldung und weitere Informationen unter.

In einer Serie der bzw-weiterdenken berichtet diese über Frauen, die zu großen Erfolgen der Frauenbewegung beigetragen haben. Wie sind sie zu ihrem frauenpolitischen Engagement gekommen, was machen sie heute?

In diesem Bericht hat Juliane Brumberg, Claudia Gather, Direktorin des Harriet Taylor Mill-Instituts der HWR Berlin und Gründerin der WeiberWirtschaft interviewt.

Auch in diesem Jahr möchten wir Sie herzlich dazu auffordern, herausragende wissenschaftliche Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder Dissertationen) von Studentinnen und Absolventinnen für den efas-Nachwuchsförderpreis (in memoriam Angela Fiedler) für das Jahr 2019 einzureichen. Vorschläge von herausragenden Arbeiten durch die Gutachter*in sind dabei ebenso willkommen wie Selbstbewerbungen. Der Preis ist in Höhe von 500€ für eine Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit und in Höhe von 750€ für eine Dissertation dotiert. Er wird für Abschlussarbeiten mit der thematischen Ausrichtung auf Frauen- und Geschlechterforschung im wirtschaftswissenschaftlichen Kontext verliehen, die im Zeitraum vom 1. Juli 2018 bis 31. Juli 2019 abgeschlossen wurden/werden.

Die Preisvergabe inklusive einer Kurzvorstellung der Arbeit erfolgt im Rahmen der 17. efas-Fachtagung, die voraussichtlich am 6. Dezember 2019 an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin stattfinden wird. Die Preisträgerin hat zusätzlich die Möglichkeit, ihre Arbeit im nachfolgenden efas-Newsletter vorzustellen.

Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 31. Juli 2019 ausschließlich in elektronischer Form an die efas-Geschäftsstelle (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und Bewerbungen. Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf der efas-Homepage (http://efas.htw-berlin.de/). Dort finden Sie auch unser Bewerbungsformular. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls an die efas-Geschäftsstelle.

Dr. Franziska Giffey hat die Sachverständigenkommission für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung berufen. Ihr gehören elf Mitglieder aus unterschiedlichen Fachbereichen an. Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, Volkswirtin der HWR Berlin und Vizedirektorin des Harriet Taylor Mill-Instituts, wurde zur Vorsitzenden der Kommission ernannt. Die Wissenschaftler*innen beschäftigen sich mit der Frage, wie Digitalisierung die Gleichstellung der Geschlechter fördern kann.

Hier geht es zur Ankündigung des BMFSFJ.

Twitter

 

Aysel Bild

Der Gender, Gleichberechtigung und Sexualität Club und das Hertie Gender Gleichberechtigungs Netzwerk werden die 3. Edition der "Cracking the Ceiling" Konferenz veranstalten. Das Thema dieses Jahr wird Politikgestaltung in der Ära der Intersektionalität. Die Konferenz besteht aus einer Panel Diskussion, gefolgt von vier gleichzeitig stattfindenden Workshops. Weitere Details befinden sich im Anmeldebogen

Wann: 6. April 2019, 10:00-17:00 Uhr

WoHertie School of Governance, Friedrichstr. 180, 10117 Berlin

Flyer

Nach Einschätzung von Expert*innen wird sich die Arbeitswelt infolge der fortschreitenden Digitalisierung in den kommenden ein bis zwei Jahrzehnten fundamental verändern. Einige Beobachter*innen prognostizieren, dass sich dieser Wandel auch auf die Geschlechterverhältnisse in Betrieb und Verwaltung auswirken wird. Die Tagung will einen Beitrag dazu leisten, den Blick auf diese zukünftigen Entwicklungen zu schärfen.

Wann: 17. Mai 2019, 11:00 - 17:15 Uhr

Wo: Sozialforschungsstelle, TU Dortmund, Evinger Platz 17, 44339 Dortmund

Weitere Informationen finden Sie hier und das Program (PDF).

Anmeldung hier.

Die HWR Berlin möchte durch diese Veranstaltung zeigen, wie viel MINT-Potenzial in ihr steckt. 

Es erwartet dich ein buntes Programm mit kleinen Workshops, Laborbesichtigungen, Schnuppervorlesungen und Gesprächen mit Informatikstudentinnen und Professorinnen im MINT-Bereich.

Wann: 28. März 2019, 09:00-15:00 Uhr

Wo: HWR Campus Lichtenberg (Infos) und Campus Schöneberg (Infos)

 

Banner: CSW63, The sixty-third session of the Commission on the Status of Women, 11-22 March 2019  

Dr. Jana Hertwig, Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht und Gender“ & Wissenschaftliche Mitarbeiterin am HTMI, hat als Mitglied der Nichtregierungsdelegation von UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. an der 63. Sitzung der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen in New York vom 16.-23.3.2019 teilgenommen. Die Reise wurde von der HWR Berlin finanziell unterstützt.

Schwerpunktthema: Soziale Sicherungssysteme, Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und nachhaltiger Infrastruktur für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung von Frauen und Mädchen. Die Staaten haben dazu ein Abschlussdokument ("Agreed Conclusions") verabschiedet.

Weitere Informationen:

Abschlussdokument: http://www.unwomen.org/-/media/headquarters/attachments/sections/csw/csw63%20ac_adopted_for%20submission.pdf?la=en&vs=852

UN Women: http://www.unwomen.org/en/csw/csw63-2019

UN Women Dt.: https://www.unwomen.de/un-women-international/die-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen/die-63-sitzung-der-frauenrechtskommission-der-vereinten-nationen.html

HTMI Media: https://twitter.com/htmiberlin

Eindrücke von der Konferenz:

 

  
            

 

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum lädt ein zum Workshop „#4genderstudies: nachhaltige Strategien?!“.

In dem Workshop soll der Aktionstag vom vergangenen Dezember in seiner Vielfalt als Aktivität in den sozialen Medien sowie vor Ort in Seminaren, Barcamps oder als Kooperation mit den Presseabteilungen der Universitäten ausgewertet und nachbereitet werden und es sollen Strategien für den Aktionstag #4genderstudies 2019 diskutiert werden
 
Wann: 28. Juni 2019, 10:00-16:00 Uhr
Wo: Freie Universität Berlin
Wenn Sie erfolgreiche Aktivitäten präsentieren wollen, so melden Sie dies gerne an uns, damit wir entsprechend planen können. Rückmeldungen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Das Gender- und Technik-Zentrum (GuTZ) der Beuth Hochschule für Technik feiert sein 10-jähriges Bestehen. 
Es erwarten Sie eine Reihe an Workshops z.B. zu Gendermarketing oder gendersensibler Lehre und Mini-Talks rund um das Thema „Gender und Technik“.  Ab 18:00 Uhr wird mit einer spannenden Keynote über Digitalisierung und Künstliche Intelligenz (KI) und anschließender Podiumsdiskussion in der über die Zukunft von Gender und Technik gesprochen wird gefeiert. Den Abend werden wir bei einem Umtrunk und interessanten Gesprächen ausklingen lassen.
Wann: 23. Mai 2019 ab 14:30 Uhr
Wo: Beuth Hochschule für Technik, Beuth Halle
 
Während der Veranstaltung bieten wir Kinderbetreuung an. 

Über viele Jahrhunderte oblag es allein Männern, die internationale Politik und Diplomatie zu bestimmen – sowohl institutionell als auch thematisch. Frauen waren weder als Akteu- rinnen vertreten noch mit ihren Bedürfnissen berücksichtigt. Inzwischen ist die Weltpoli- tik keine Männersache mehr. Dazu haben die Vereinten Nationen einen entscheidenden Beitrag geleistet. UN-Frauenrechtskonvention, Pekinger Aktionsplattform und UN-Sicher- heitsratsresolution 1325 waren dabei bedeutende Meilensteine, die zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen beigetragen haben.

Das Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin und die Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen e.V. (DGVN) nahmen den Beitrag der Vereinten Nationen samt der Erfolge zum Anlass und veranstalteten im Sommersemester 2018 an der HWR Berlin eine öffentliche Vorlesungsreihe mit Vorträgen von Praktiker*innen zum Thema „Weltpolitik ist keine Männersache mehr. Frauen und die Vereinten Nationen“. 

Das Discussion Paper veröffentlicht die während der Vorlesungsreihe gehaltenen Beiträge von zwei Praktikerinnen. Dabei geht es um die zentralen Herausforderungen auf UN- Ebene sowie um Geschlechtergerechtigkeit in Krisengebieten.

Hier finden Sie unser neues Discussion Paper!

Gendermarketing versus Feminismus:
Wenn Sex und nicht Gender vermarktet wird.

Anne Hartmann hat an der HWR Berlin Bachelor Business Administration mit dem Schwerpunkt Marketing studiert. Zuvor hatte sie bereits an der Friedrich-Schiller Universität Jena einen Bachelor in Germanistik und Interkultureller Wirtschaftskommunikation abgeschlossen. Sie interessiert sich besonders für die diskursive Macht von Sprache, das Aufbrechen der Geschlechterdualität und den richtigen Einsatz des Gendersternchens. Zur vorliegenden Arbeit wurde sie durch das eigene Aufstoßen an immer noch vorhandenen strukturellen Benachteiligungen und der Frage danach, wo diese ihre Wurzel haben, „inspiriert“.

In vorliegendem Paper wird der Marketingansatz Gendermarketing. Warum fällt dieser Ansatz immer noch so weit hinter feministische Errungenschaften zurück? Ein Sexmarketing, welches sich jeglicher Verantwortung in Bezug auf die Manifestation von Geschlechterstereotypen entzieht, sondern profitgetrieben durch eine betriebswirtschaftliche Brille gesehen existiert, sollte entweder neu gedacht oder anders benannt werden.

Jetzt hier lesen!

Schweiz, 1971: Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die mit ihrem Mann, den zwei Söhnen und dem missmutigen Schwiegervater in einem beschaulichen Dorf im Appenzell lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er- Bewegung zu spüren. Die Dorf- und Familienordnung gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenwahlrecht einzusetzen, über dessen Einführung die Männer abstimmen sollen. Von ihren politischen Ambitionen werden auch die anderen Frauen angesteckt und proben gemeinsam den Aufstand. 

(Quelle: www.goettlicheordnung.de) 

Wann?: Am 30. Januar 2019, 16:00-18:30 Uhr

Wo?: HWR Schöneberg, Haus A, Raum 2.04, Badensche Straße 52, 10825 Berlin

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Plakat mit weiteren Informationen und der Flyer zum Film.

 

Das Managerinnen-Barometer 2019 von dem DIW Wochenbericht können Sie nun hier lesen.

Frauen haben die Wahl: Ob Bundestag, Landtage, Kommunalvertretungen, Betriebsräte oder Familie und private Partnerschaft. Wirklich? Im Prinzip ja, aber ... Um Für und Wider dreht sich die Ausstellung der IG Metall zum 100. Geburtstag des Frauenwahlrechts. Am 19. Januar wurden vor 100 Jahren 37 Frauen in die Verfassunggebende Deutsche Nationalversamm- lung gewählt wurden. 

Wir zeigen die Geschichte des Frauenwahlrechts und dessen Bedeutung für die Gleichstellung von Frauen und Männern in Betrieb und Gesellschaft, wie Frauen sich engagieren und was sie erreicht haben und noch erreichen wollen.

Im Speziellen zeigen wir acht Brandenburgerinnen, ihre Arbeit, ihren Alltag und ihre Rechte. Sie sind aktive Gewerkschafterinnen, sie waren oder sind Betriebsrätinnen. Ihre erzählten Erfahrungen aus 60 Jahren Leben und Arbeiten in Brandenburg wurden um historisches Material und Bilder aus dem Alltag ergänzt. Ein Projekt zusammen mit dem DGB und der Jugend- bildungsstätte Flecken Zechlin.

Eröffnung: Donnerstag, 17. Januar 2019, 19.00 Uhr
Nele Heß, IG Metall und
Martina Panke, DGB Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin

Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag 9.00 bis 14.30 Uhr · Der Eintritt ist frei.

Einladung

 

Das FrauenComputerZentrumBerlin sucht zum 01.02.2019 eine*n studentische*n Mitarbeiter*in (15 Std./Woche)

Stellenausschreibung

Eine zwei tägige Tagung zum Thema "Zwischen Dystopien und Utopien: Nachdenken über die Zukunft des Sorgens und der Sorgearbeit".

WANN: 14. und 15. Februar 2019

WO: Johannes Kepler Universität Linz, Festsaal B, Besprechungsräume 1, 6

Anmeldung: bis inkl. 31. Januar 2019 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es werden € 40 zur Deckung der Kosten (v.a. Essen) erhoben.

Alle weiteren Informationen finden Sie im Programm

Vor allem Teilzeit, aber auch andere flexible Arbeitmodelle können sich in der Praxis als Karrierkiller erweisen. Warum das so ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, damit Karrieren nicht verhindert, sondern befördert werden, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Eingeladen haben wir zu unserem Werkstattgespräch am 22. November 2018 Professorinnen der HWR Berlin, die zu diesem Thema geforscht haben.

Hier die Präsentationen zu den Vorträgen:

Präsentation von Barbara Beham, Andreas Baierl* und Janin Eckner

Präsentation von Flexship 

 

Unsere Konferenz  bietet einen Raum, um Interdependenzen gemeinsam in ihrer Komplexität zu untersuchen und eine Diskussion über solche Ambivalenzen anzuregen. Insbesondere werden wir auf Folgendes eingehen:

  • Welche Formen haben die Interdependenzen von Care – Migration – Gender an verschiedenen Orten, in verschiedenen Bereichen und mit verschiedenen Interessengruppen?
  • Wie sind die Interdependenzen von Care – Migration – Gender durch unterschiedliche Impulse, Interessen und Repräsentationen geprägt?
  • Wie werden die Interdependenzen von Care – Migration – Gender politisch, rechtlich und sozial geregelt?
  • Wie und mit welchen Zielen und Wirkungen haben sich Care-Arbeiter_innen selbst organisiert

Wann: 30. Januar bis 01. Februar, 2019

Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Senatssaal, Raum 2070 a / 2249 a / 1066 e

Mehr Informationen und das Programm finden Sie auf der Webseite

Anmeldung unter folgendem Link

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30.01. & 01.02.2019

HU Berlin

Inwieweit wirken eigentlich Quotengesetze zur Erhöhung der Vielfalt? Welche Erfolge haben Selbstverpflichtungen, Rankings und schwarze Listen? Und warum geht der Wandel hinzu mehr Diversität im Topmanagement so schleppend voran?

Prof. Dr. Heike Mensi-Klarbach von der Wirtschaftsuniversität Wien stellt die Ergebnisse ihrer international vergleichenden Forschung zu Chancen und Risiken von Quotengesetzen und freiwilligen Selbstverpflichtungen vor.

Einblicke ins Innenleben deutscher Unternehmensspitzen gibt Dr. Moritz von Campenhausen von der führenden Personalberatung Egon Zehnder: Was sind die Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Geschlechterquote? Wo sind erste Erfolge zu verzeichnen?

 

Flyer

Programm

Hier die Präsentationen zu den Vorträgen:

Präsentation von Prof. Dr. Heike Mensi-Klarbach

Präsentation von Dr. Moritz von Campenhausen

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26.11.18
HWR Schöneberg

Der 70. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist für uns Grüne im Bundestag Anlass zum Feiern. Angesichts der vielerorts bedrohlichen Lage der Menschenrechte ist der Jahrestag für uns auch Anlass zur kritischen Reflexion. In verschiedenen Panels möchten wir uns mit Ihnen und unseren internationalen Gästen darüber austauschen, was für den Schutz und die Weiterentwicklung von Menschenrechten getan werden kann. Dabei wollen wir u.a. folgende Themen erörtern: Shrinking Spaces, Frauenrechte, LGBTTI und religiöse Minderheiten, digitale Menschenrechte, Kinderrechte, Wirtschaft und Menschenrechte, Flucht und Migration sowie Völkerstrafrecht.
Wann: 07. Dezember 2018, 09:00 - 18:00 Uhr
Wo: Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin
 
 
Online Anmeldung bis zum 03. Dezember 2018

Vor allem Teilzeit, aber auch andere flexible Arbeitmodelle können sich in der Praxis als Karrierkiller erweisen. Warum das so ist und welche Gestaltungsmöglichkeiten es gibt, damit Karrieren nicht verhindert, sondern befördert werden, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Eingeladen haben wir Professorinnen der HWR Berlin, die zu diesem Thema geforscht haben.

Wann? Donnerstag, den 22. November 2018, 18-21 Uhr
Wo? Hochschule für Wirtschaft und Recht, Campus Schöneberg, Badensche Str. 50-51, Raum B 1.01

Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.
Das genaue Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

 

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“?

In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf?

Wofür streiten Sie?

 

Berlin, 18. Dezember 2018 / #4genderstudies

 

Prof. Dr. Claudia Gather, Direktorin des HTMI

Das Wahlrecht für Frauen war ein großer und wichtiger politischer Schritt. Es gilt nun aber weiter in der Wissenschaft wie in der Politik,
daran zu arbeiten, dass es nicht noch einmal einhundert Jahre dauert, bis endlich auch die Gleichstellung in allen gesellschaftlichen Bereichen
erreicht ist. Wichtig finde ich vor allem, dass endlich die Care-Arbeiten gleicher zwischen den Geschlechtern aufgeteilt werden.

 

Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Ich verbinde mit dem Stichwort „100 Jahre Frauenwahlrecht“ eine große Errungenschaft.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Unser aller Respekt gebührt den Menschen, die dafür gekämpft haben. Noch immer kandidieren zu wenige Frauen für politische Ämter – hier sehe ich Handlungsbedarf.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für die weitere Umsetzung der Chancengerechtigkeit. Ganz besonders unseren Studierenden sollen alle Wege offen stehen.

 

Prof. Dr. Susanne Meyer, Vizepräsidentin der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „100 Jahre sind eine kurze Zeit, wenn man das Alter der Demokratie insgesamt bedenkt. Das sollten wir nicht vergessen!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? Natürlich besteht Handlungsbedarf bei der Verteilung der politischen Mandate: Der Anteil von Frauen im Bundestag und den Länderparlamenten entspricht nicht ihrem Anteil an der Bevölkerung.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für die Ermutigung von Frauen und Mädchen, ihre eigene politische Stimme zu erheben. Und dafür braucht es Bildung!

 

Prof. Dr. Claudius Ohder, Vizepräsident der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Das Frauenwahlrecht ist für mich selbstverständlich. Die Frage, weshalb in Deutschland erst 1918 das allgemeine Wahlrecht für Frauen eingeführt wurde, beschäftigt mich daher beinahe mehr.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Frauen dürfen in Deutschland seit einhundert Jahren wählen, in der Schweiz wurde das volle Frauenstimmrecht erst 1971 eingeführt und es gibt weltweit weiterhin große politische, kulturelle und soziale Räume, in denen sich Frauen trotz formaler Gleichstellung faktisch nicht an Wahlen beteiligen können. Es wird deutlich: Die rechtliche Gleichstellung ist vergleichsweise jung und allein sichert sie keine gleichberechtigte politische Partizipation von Frauen. Vorurteile, Stereotype, diskriminierende Geschlechterkonzepte haben eine Gleichstellung lange verhindert und sind nach wie vor wirksam. Hier sehe ich – auch für Deutschland – einen Handlungsbedarf.

 

Dr. Sandra Westerburg, Kanzlerin der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Dankbarkeit und Bewunderung für all diejenigen, die uns dieses Recht erstritten haben. So selbstverständlich uns das Frauenwahlrecht heute erscheint: Die ersten Frauen – und auch Männer –, die dafür gekämpft haben, waren wirkliche Vordenker*innen und haben erhebliches Befremden ausgelöst. Von Olympe de Gouges über Hedwig Dohm und Helene Lange bis zu Marie Juchacz war es ein weiter, häufig arg steiniger Weg. Das gibt mir zu denken: Welche Selbstverständlichkeiten haben wir heute noch nicht gedacht? Welche Kämpfe haben wir uns einfach noch nicht getraut zu kämpfen?“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In vielen. Vielleicht ist es am einfachsten, bei den Frauen selbst anzufangen: Frauen trauen sich selbst immer noch weniger zu als Männer in derselben Situation. Warum frage ich mich immer, wenn ich für eine Aufgabe oder eine Position angefragt werde, ob das nicht eigentlich eine Nummer zu groß für mich ist? Und weshalb gehen Männer so viel öfter davon aus, dass sie schon über das nötige Rüstzeug verfügen? Selbstreflexion ist wichtig und ich sehe keine Lösung darin, wenn Frauen die härteren Männer werden. Im Bereich Empowerment besteht aber großer Handlungsbedarf.“ Wofür streiten Sie? „Für echte Gleichstellung. Es wurde schon so viel erreicht, es bleibt immer noch so viel zu tun. Auch wenn starre Quoten, zum Beispiel bei der Besetzung von Gremien, mitunter dazu führen, dass die wenigen Frauen in Führungspositionen zusätzlich belastet werden – ohne Quoten scheint es, nicht zu gehen. Und ohne eine halbwegs geschlechterparitätische Besetzung von Stellen, Gremien und Funktionen kann echte, selbstverständliche Gleichstellung nicht funktionieren.

 

Prof. Dr. Martina Sproll, HWR Berlin und Mitglied des HTMI

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Mit 100 Jahre Frauenwahlrecht verbinde ich, dass Rechte nicht von alleine kommen, selbst wenn alle vernünftigen Gründe und die Norm der Gleichheit dafür sprechen. Es waren sehr gewaltsame Auseinandersetzungen, die viele Opfer gefordert haben, um das Frauenwahlrecht durchzusetzen. Ohne die entsprechenden Organisationen und den Einsatz der Aktivistinnen wäre das nicht gelungen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Zwar ist formal auf vielen Gebieten eine Gleichstellung gelungen. Allerdings wissen wir, dass Frauen nicht nur weit von gleicher Bezahlung und gleicher Beteiligung an Machtpositionen (egal ob in Wirtschaft oder Politik) entfernt sind, sondern sie sind auch weiterhin großer Gewalt ausgesetzt und haben kein ausreichendes Selbstbestimmungsrecht über ihren Körper.“ Wofür streiten Sie? „Für Gleichberechtigung in einem emanzipatorischen Sinn. Gegen den Rollback, der angesichts des Rechtsrucks und des damit verbundenen Anti-Genderismus droht.

 

Dr. Jana Hertwig, Leiterin des Schwerpunktbereiches „Recht & Gender“ und Wissenschaftliche Mitarbeiterin des HTMI

Wir Frauen in Deutschland gehen heute selbstverständlich wählen. Allerdings ist es nach wie vor nicht selbstverständlich, dass Frauen auch zu 50 Prozent auf den Wahllisten stehen. Egal ob im Bundestag, in den Landtagen, Stadt- oder Kreistagen – Frauen sind nach wie vor unterrepräsentiert. ‚Mehr Frauen in die Parlamente!‘, ‚Parität in allen Bereichen‘ und ‚Änderung des Wahlrechts zugunsten von Frauen‘ sind deshalb heute die zentralen Forderungen in Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Friedrich Ebert war 1919 fest davon überzeugt: ‚Demokratie braucht Demokraten!‘. Ich möchte hinzufügen: Demokratie braucht auch Frauen – und zwar nicht nur als Wählerinnen, um deren Stimmen Parteien werben, sondern auch als Vertreterinnen des Volkes, so wie es Artikel 38 unseres Grundgesetzes für alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages bestimmt. Dafür müssen wir alle, jeweils nach unseren Möglichkeiten, noch hart arbeiten.

 

Prof. Dr. Aysel Yollu-Tok, stellv. Direktorin des HTMI

Wahlrecht ist das Grundrecht von Menschen, um an der Gestaltung der Gesellschaft zu partizipieren, in der sie leben. Seit einhundert Jahren gilt das Grundrecht auch für Frauen; eine wirkliche Partizipation ist nach einhundert Jahren aber nicht erreicht. Es besteht Handlungsbedarf in Fragen der Berufswahl, der Pflegearrangements, der Gestaltung neuer und alter Erwerbsformen und vieles mehr. Wollen wir eine wirkliche Partizipation, Teilhabe und Gleichstellung, dann sollten wir nicht in alten Diskussionen verharren, in der über gefühlte Gleich- und Ungleichheiten verhandelt wird, sondern gemeinsam die wissensbasierte Diskussion stärken.

 

Katrin Bernhardt, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Die Normalität, die inzwischen dieses Recht hat – gut so! Aber immer auch das Erschrecken darüber, dass manche – egal welchen Geschlechts – mit meiner Meinung nach irrwitzigen Begründungen (‚Politik betrifft mich nicht‘) davon nicht Gebrauch machen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Der Gender Pay Gap. Wieso endet die Diskussion immer dann, wenn auf den bereinigten Gender Pay Gap verwiesen wird? Ist ein einstelliger Prozentwert nicht ungerecht genug? (…) “ Wofür streiten Sie? „Vielleicht für zu wenig. Vielleicht muss man ja auch nicht immer streiten, sondern vielleicht gibt es manchmal auch einen weniger ernsten Weg, um Botschaften zu verbreiten.

 

Anja Rosenbaum, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Selbstständigkeit, Stärke, Mut.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Loslösung von geschlechterspezifischen Rollenbildern, z.B. in der Spielzeugindustrie und (früh)kindlichen Bildung sowie für mehr Attraktivität informations- und ingenieurstechnischer Berufe für Frauen.“ Wofür streiten Sie? „Für echte Gleichberechtigung aller Geschlechter.

 

Ljubomir Stankovic, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „(…) die Renaissance der Demokratie und der lebendigen Politik. Ich hörte einmal, dass die ‚Ahnung einer Frau mehr wiegt als das Wissen aller Männer in einem Raum.‘ Wenn ich an meine Frau denke, dann trifft das durchaus zu. Viele Entscheidungen habe ich getroffen, weil das Gefühl meiner Frau mich dazu bestärkt hat, den Weg zu gehen.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „(…) in vielen, vielen Verwaltungsebenen, Kommunalpolitik, Berufe, die in unseren Augen typisch ‚männlich‘ sind usw.“ Wofür streiten Sie? „(…), dass Gleichstellungsbeauftragte überall Bestandteil sein sollten, damit die Quote flächendeckend gleich ist.

 

Jolie Rochell, Studierende der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Es zeigt mir, dass der Zeitraum, seitdem Frauen das Recht haben zu wählen, wer ihr Land regieren darf und wer Entscheidungen über ihre eigene und die Zukunft ihrer Kinder treffen wird, noch nicht sehr lange besteht. Dieser Tag sollte daher gefeiert und die Frauen, die sich damals für spätere Generationen (wie meine) eingesetzt haben, geehrt werden!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „(…) Gerade in der Politik liegt meiner Meinung nach die Möglichkeit, Gleichberechtigung weiter in der Gesellschaft zu etablieren und zu bestärken. Es muss mehr darüber geredet werden, was die eigentlichen Probleme sind (…).“ Wofür streiten Sie? „Weltfrieden und Gleichberechtigung!

 

Dr. Karin Reichel, Geschäftsführerin, FrauenComputerZentrumBerlin e.V.; Mitglied des HTMI

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Dankbarkeit für die vielen Kämpferinnen, die z.T. unter großen Opfern das Frauenwahlrecht erstritten haben!“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In allen Bereichen, in denen noch immer keine Geschlechtergerechtigkeit herrscht: z.B. in Führungspositionen, in der Politik, im Bereich Care-Work, in den MINT-Berufen.“ Wofür streiten Sie? „Für mehr Geschlechtergerechtigkeit in allen Bereichen, im FCZB insbesondere für den Abbau des digital gender gap.

 

Birte Driesner, Mitarbeiterin im Büro der Zentralen Frauenbeauftragten, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Selbstbestimmung und in der Theorie gleichberechtigte Teilhabe am politischen Leben. Gleichzeitig aber auch die Erkenntnis, dass das Recht zu wählen und gewählt zu werden nicht gleichzeitig eine tatsächliche gleichberechtigte Teilhabe und Chancengleichheit für alle Geschlechter bedeutet.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In Recht und Gesellschaft ist die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und insbes. von Menschen mit nicht-binären Geschlechteridentitäten noch lange nicht erreicht.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für eben diese gleiche Teilhabe aller Geschlechter am politischen und gesellschaftlichen Leben. Die nächsten Schritte sollten meiner Meinung nach die Einführung des Paritätswahlrechts und die rechtliche Gleichstellung von Personen sein, die sich nicht in binären Geschlechtervorstellungen wiederfinden.

 

Nina Schlosser, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „100 Jahre im Leben einer einzigen Frau sind mehr, als die meisten (deutschen) Frauen leben. 100 Jahre in der Geschichte stellen lediglich ein kleines Zeitfenster dar. Mir führt diese Zahl erneut vor Augen, dass mein Recht zu wählen gar nicht sehr alt, für mich aber schlicht selbstverständlich ist.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Diese Zahl verdeutlicht mir aber auch, dass es andere Gebiete gibt, auf denen noch Nachholbedarf besteht, z.B. im Hinblick auf den Anteil an Frauen in Aufsichtsräten / Vorständen / höheren Positionen, ihre steuerrechtliche Position, die Pflege für Kinder / ältere Menschen, die gesellschaftlichen Werte oder auch den Rückschritt, den viele Frauen heute gehen, obwohl sie hoch gebildet sind.“ Wofür streiten Sie? „Ich setze mich für Gleichberechtigung und Fairness ein. Ich betrachte die Gleichberechtigung nicht ausschließlich zwischen den Geschlechtern, sondern auch innerhalb derer. Ich bin gegen Diskriminierung im Allgemeinen und möchte mich gern dafür einsetzen, dass es mehr Gerechtigkeit gibt, auch hier an der HWR. Bezüglich der Frauen möchte ich, dass Frauen selbstbewusster werden, ihre Chancen wahrnehmen und ihre Interessen durchsetzen. Ich möchte, dass deutsche Frauen ihre Unabhängigkeit leben. Ich sollte allerdings mehr dafür tun, als mit den Frauen in meinem näheren Umfeld zu sprechen. Das sehe ich ein.

 

Lola Attenberger, AStA, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Freude über die Stärke der Frauen in Deutschland – Befangenheit über das mangelnde Recht in anderen Teilen der Welt.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Verbesserungen für Frauen als Führungsrollen – Strateginnen – Mut für Frauen, sich nicht zurückzustellen.“ Wofür streiten Sie? „Für die weitere Verbesserung des Bildes der Frau – ohne Abhängigkeit vom Mann (ohne sich immer rückversichern zu müssen bzw. wenn, dann auf Augenhöhe).

 

Prof. Dr. Elni N. E. Rigas, HWR Berlin 

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Mir ist bewusst, wie langsam die Einführung des Frauenwahlrechts in den verschiedenen Ländern durchgesetzt worden ist. In diesen einhundert Jahren haben einige Frauen einen immensen Mut und Entschlossenheit gezeigt, um gehört und ernst genommen zu werden. Eine beharrliche Sensibilisierung und maßgebende Bewusstseinsveränderung waren erforderlich, um die gesellschaftlichen Strukturen so eingehend zu hinterfragen und die ungerechte und unangemessene Behandlung der Frauen durch das Stimmrecht aufzuheben.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Es müssen weiterhin Impulse gesetzt werden, um Unrechtserfahrungen zu minimieren. Gleichstellung und Gleichberechtigung sollen durch Überwindung von Glaubenssätzen und Stereotypisierung weiterhin angestrebt werden. Akzeptanz und Verbundenheit jenseits von Rollenstereotypen sollen durch verschiedene Maßnahmen unterstützt werden. Der Aspekt ‚geschlechtsunspezifische Kompetenz‘ sollte dabei in Bildungs- und Sozialprogrammen fest im Fokus stehen.“ Wofür streiten Sie? „Ich plädiere für eine kontinuierliche kritische Reflexion: Inwieweit werden die Präsenz und Partizipation von Frauen in Richtung Gleichstellung berücksichtigt? Was kann ich als einzelne Person dazu beitragen – im Denken, Sprechen und Handeln?

 

Pia Siebensohn, Studierende der HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Riesiger Fortschritt in der Emanzipation der Frau (wobei einhundert Jahre eigentlich nicht viel ist.).“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „In der Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Speziell darin, dass Frauen für den gleichen Job weniger Geld verdienen. Das muss dringend behoben werden.“ Wofür streiten Sie? „Genau dafür streite ich.

 

Prof. Dr. Madeleine Janke, HWR Berlin

Was verbinden Sie mit „100 Jahre Frauenwahlrecht“? „Ich verbinde mit 100 Jahren Frauenwahlrecht die Freude darüber, dass es für Frauen heute selbstverständlich ist, an politischen Entscheidungsprozessen teilnehmen zu können. Dieses Jubiläum ist sehr gut geeignet, sich noch einmal bewusst zu machen, dass der Weg bis zur Einführung des Frauenwahlrechts sehr beschwerlich war und Frauen lange dafür kämpfen mussten. Widerstände gab es in vielen Bereichen – auch in den Reihen der Frauen selbst. Letztlich zeigt die Einführung des Frauenwahlrechts aber deutlich, dass ein konsequentes, gemeinsames Eintreten für ein Ziel zu einem großen Erfolg führen kann.“ In welchen Bereichen sehen Sie noch Handlungsbedarf? „Auch heute gibt es noch große Unterschiede bei den Frauenanteilen in den nationalen Parlamenten. Vorneweg sind die skandinavischen Länder wie Schweden, Finnland und Norwegen mit Frauenanteilen von jeweils über 40%. Aber auch die Länder Spanien und Frankreich liegen mit Frauenanteilen von knapp unter 40% immer noch deutlich vor. Deutschland mit ca. 30%. In Liechtenstein und Ungarn liegen die Frauenanteile bei jeweils nur ungefähr 12%. Das bedeutet, dass wir – nicht nur in Deutschland – auch einhundert Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts noch weit von Parität entfernt sind. Insoweit sollte das Jubiläum auch zum Nachdenken darüber anregen, welchen Beitrag jede/r Einzelne zur weiteren Verbesserung der Situation leisten kann.“ Wofür streiten Sie? „Ich streite für eine geschlechtergerechte Hochschul- und Wissenschaftskultur und setze mich dafür im wissenschaftlichen Alltag ein. Bisweilen treffe ich noch auf unterschwellige Vorbehalte gegenüber Wissenschaftlerinnen. Diesen trete ich gerne entgegen. Je mehr Frauen ihre Fähigkeiten und Kompetenzen in die Wissenschaft einbringen, desto mehr exzellente Forschungsergebnisse werden erzielt. Gleichstellung und Chancengleichheit fördern die Leistungsfähigkeit des Wissenschaftssystems. Nicht vergessen werden sollte in diesem Zusammenhang aber auch, dass es sich hierbei um elementare gesellschaftliche Werte handelt. Die Hochschulen als öffentlich-rechtliche Bildungsinstitutionen sollten an dieser Stelle eine Vorreiterposition einnehmen und diese Werte konsequent verfolgen und umsetzen.

Dieser Artikel von Dr. Clemens Ohler, Wissenschaftler für die Mindestlohnkommission über das Thema "Gesetzlicher Mindestlohn und der Gender Pay Gap im Niedriglohnbereich" ist in der Zeitschrift für amtliche Statistik Berlin Brandenburg erschienen und hier digital verfügbar.

Ein Interview mit Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung (ZIFG) an der Technischen Universität Berlin, über das Verbot der Gender Studies in Ungarn, die Bedeutung von Freiheit in der Forschung und einer wichtige Wissensquelle für die gesellschaftliche Entwicklung.

Um das Interview zu lesen, klick hier.

Ist Rechtspopulismus reine Männersache? Weit gefehlt: Immer mehr Frauen in Europa geben ihre Stimme rechtspopulistischen Parteien. Und Frauen spielen in den Parteien immer öfter wichtige Rollen. Sie sollen den männlich dominierten Parteien ein vermeintlich modernes und sanfteres Gesicht verleihen. Die vor wenigen Tagen erschienene vergleichende Studie Triumph der Frauen? The Female Face of the Far and Populist Right in Europe trägt dazu bei, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, welche Rolle Geschlechterfragen und Frauen in rechtspopulistischen Parteien in Europa spielen. 

Wir haben uns Deutschland, Frankreich, Griechenland, Polen, Schweden und Ungarn angeschaut und wollten wissen, mit welchen Inhalten rechtspopulistische Parteien Wählerinnen ansprechen, weshalb Frauen rechtspopulistisch wählen und welche progressiven Gegenstrategien es gibt? Diesen Fragen gingen Autor_innen aus sechs Ländern im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung nach. Die sechs Länderanalysen bieten neue Einblicke und Perspektiven auf rechtspopulistische Parteien in Europa - und welche Rolle Frauen für die jeweiligen Parteien und deren Erfolg spielen.

Unsere Studie finden Sie in Deutsch zum Download hier und in Englisch hier. Sollten Sie ein Druckexemplar wünschen, wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Über Ihre Meinung und Ihre Anregungen zur Studie freuen wir uns sehr!

Das Kooperationsprojekt des WSI der Hans-Böckler-Stiftung und des IAQ der Universität Duisburg-Essen "Comparable Worth - Arbeitsbewertungen als blinder Fleck in der Ursachenanalyse des Gender Pay Gaps?" ist nun abgeschlossen und der Bericht steht seit kurzem online unterund ist auch als PDF angefügt.

Die Autorinnen - Ute Klammer, Christina Klenner und Sarah Lillemeier – können erstmals mit statistischen Methoden belegen, dass die ungleiche Bewertung gleicher und gleichwertiger Arbeit zum Gender Pay Gap beiträgt. 

WSI-GenderDatenPortal