Aktuelles

HTMI-Mitglied Dr. Jana Hertwig hat ihr Forschungsprojekt "Menschenwürdige Arbeit und Zugang zum Recht? - Eine rechtsvergleichende Untersuchung der Rechte von Hausangestellten in heutigen Diplomat/innenhaushalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz" auf der Tagung "Politiken der Reproduktion - Politics of Reproduction" der Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen vorgestellt.

Reproduktion und Partizipation - alte Begriffe, neue Relevanz?
Arbeitstagung des HBS-Projekts „Partizipation und Reproduktion. Fach- und Führungskräfte als arbeits- und geschlechterpolitische Akteure in der DB AG“

Programm

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Freitag, 9. Juni 2017
Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6 (Hauptgebäude)
Raum 2249a

1. GRADE Centre Gender Summer School 2017 “Gendering (In)formal Social Protection: Gender, Migration and Resistance”

In recent years, research on transnational social protection has been vividly discussed in migration research, studies on welfare, care and transnational families. These debates include concepts of care/social reproduction, global care chains and care circulation, gendered welfare regimes and global economy of care; their focus is/was on the role of migrants as both caregivers and care receivers. Many of these concepts touch the aspects of formality and informality in the provision of social protection and care, and employ a feminist perspective. Taking these debates as the starting point, the aim of the Summer School is to bring together junior and senior researchers, to discuss and to stimulate a dialogue between researchers whose research focus is on formal and informal aspects of social protection and care in the context of gender relations.

Further information and application (until March 30, 2017)

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June 18-23, 2017
Goethe University Frankfurt
GRADE Center Gender, Cornelia Goethe Center for Women’s and Gender Studies

Conference Invitation

The Hertie School of Governance’s Gender Equality and Sexuality (GES) Club is proud to announce the “Cracking the Ceiling Conference” 2017, a conference open to participants from all over the world.

The current century has been witness to the women’s emancipation and progress of women in different walks of life. While considerable success has been achieved with regard to securing the private and public freedoms of women in the world, women’s participation in the economy continues to be hindered due to a varied mix of factors.

Through keynote speeches, panel discussions, and interactive workshops, this conference hopes to foster a discussion on the recent trends in the way gender and work interact in the current global economy and produce relevant ideas and potential solutions for addressing the wide gap in labour participation rates all over the world. We invite students, academics as well as young professionals to join the debate!

Further information and registration
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Poster

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Saturday, April 1st, 2017
Hertie School of Governance
Friedrichstraße 180
10117 Berlin

Francesca Sanders: "The impact of austerity on gender equality in the labour market and alternative policy strategies"

Neuerscheinung des HTMI - Discussion Paper, Nr. 32, 02/2017 (PDF)

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum der Freien Universität veranstaltet in Kooperation mit dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaft am 22. April 2017 ein Gedenkkolloquium zu Ehren Gertraude Krells zum Thema "Gender und Diversity in Wissenschaft und Praxis". Das Programm umfasst unter anderem eine Podiumsdiskussion mit den HTMI-Mitgliedern Prof. Dr. Friederike Maier und Prof. Dr. Karin Reichel zum Thema „Zur Zukunft von Gender und Diversity: Dach oder Tarnkappe?“.

Ausführliches Programm

Informationen zur Anmeldung, Anreise und Übernachtungsmöglichkeiten sind ab Februar 2017 auf der Webseite des Margherita‐von‐Brentano‐Zentrums verfügbar.

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Samstag, 22. April 2017, 10-17 Uhr
Seminarzentrum der Freien Universität Berlin
Otto-von-Simson-Straße 26
14195 Berlin

An der Hochschule für Wirtschaft und Recht besteht für Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare seit 01. Januar 2017 die Möglichkeit, die Wahlstation im Rechtsreferendariat am Harriet Taylor Mill-Institut für Ökonomie und Geschlechterforschung (HTMI) zu absolvieren. Ausführliche Informationen zu Voraussetzungen, Aufgabengebieten und Bewerbungsunterlagen sind in der Ausschreibung zu finden.

Neue Ausgabe der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien fzg 22_2 erschienen: (Bio-)Diversität, Geschlecht und Intersektionalität

Das Themenheft widmet sich der Vielfalt des Lebens als einen sozialen Diskurs. Der Blick auf Biodiversität ist nicht zu trennen von einem Blick auf die Vielfalt menschlicher Gemeinschaften. Mit ihrem Fokus auf ‚agency‘, Fragen der Macht, auf Aspekte der sozialen Konstruktion von Unterschieden und Modi der Wissensgenerierung, weist umweltsozialwissenschaftliche Forschung zu Biodiversität viele Parallelitäten und Anschlussstellen zur Geschlechterforschung auf. Geschlechtliche Diversität und die Wirkmacht vergeschlechtlichter Formen der Wissens- und Handlungsgestaltung erhalten in Hinsicht auf Themen der Biodiversität sowie Fragen um Nachhaltigkeit ebenso eine hohe Bedeutung.

Weitere Informationen, auch zu vorangegangenen Ausgaben, unter www.fzg.uni-freiburg.de

Sektion Sozialpolitik in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
Call for Papers für die Jahrestagung der Sektion 2017: Angst im Sozialstaat – Sozialstaat in Angst?

Welche Rolle spielen Ängste, Sorgen, Unsicherheit heute im Kontext von Sozialpolitik? Werden sie durch die Reformen der jüngeren Vergangenheit – ob intendiert oder nicht – eher befördert denn besänftigt? Wie werden Ängste in unterschiedlichen sozialen Gruppen und Klassen subjektiv erlebt und bewältigt, und welche Rolle spielen dabei sozialpolitische Institutionen? Ist institutionalisierte Verunsicherung gar ein „funktionales“ Schmiermittel des liberalisierten Wohlfahrtskapitalismus, oder (und wenn: ab wann) befördert sie letztlich soziale Desintegration? Und müssen wir uns um den Sozialstaat als Ganzes Sorgen machen, weil sein Leistungsversprechen unsicherer wird und Viele deshalb nicht mehr auf ihn setzen?
Diese und verwandte Fragestellungen möchte die Jahrestagung der Sektion Sozialpolitik 2017 aufgreifen. Im Zentrum soll das Verhältnis von Angst und Sozialstaat stehen, also aktuelle sozialwissenschaftliche Forschung, die dieses Verhältnis direkt oder indirekt in den Blick nimmt, bezogen auf Deutschland oder auch international vergleichend, eher theoretisch-konzeptionell oder eher empirisch.

Die Tagung findet am 22.-23.06.2017 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin statt.
Vortragsangebote (abstracts mit max. 500 Wörtern) werden bis 31.12.2016 erbeten an beide OrganisatorInnen:
Ingo Bode (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Sigrid Betzelt (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Vollständiger Call for Papers

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22.-23.06.2017
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Entgeltgleichheit.

Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:

HEUTE werde ich fair bezahlt.

HEUTE bezahle ich fair.

Das überfraktionelle Bündnis der Berliner Erklärung geht in die nächste Runde. Gestartet sind wir mit dem Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen – paritätisch und gleichberechtigt. Mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen ist der erste große Schritt getan.

Das nächste Ziel: Entgeltgleichheit. Dafür stehen wir im FairPay-Bündnis ein. Erreicht ist unser Ziel, wenn jede und jeder an 365 Tagen im Jahr sagen kann:
HEUTE werde ich fair bezahlt.
HEUTE bezahle ich fair.

Gemeinsam treten wir dafür ein, alle Ansätze, die zu diesem Ziel führen, im FairPay-Bündnis zu vereinen.
Konkret heißt das:

  • Transparenz für alle herstellen.
  • Verpflichtung, eine festgestellte ungleiche Bezahlung zu beheben.
  • Aufwertung sozialer Berufe.

Uns Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eint der Wille, überparteilich und überfraktionell Mehrheiten für die berechtigten Belange von Frauen zu formieren um so das staatliche Gleichstellungsgebot gemäß Art. 3 Absatz 2 Satz 2 GG endlich umzusetzen. Gemeinsam gesellschaftliche Kräfte bündeln und Lohngerechtigkeit erreichen.

Unterzeichnen unter http://www.fairpay-heute.de/

Das neue Heft der feministischen studien mit dem Titel »Universitäten im Wandel – Innenansichten aus der reformierten Hochschule« ist erschienen!
Angesichts der weitreichenden Transformationsprozesse, welche die Hochschulen in den letzte Dekaden durchlaufen haben, fragt das aktuelle Heft nach der Bedeutung und den Effekten dieses Wandels für die wissenschaftliche Arbeit, die Gleichstellungsarbeit und nicht zuletzt für die Wissensproduktion selbst.

Aus der Einleitung:

Die Orte der hegemonialen Wissensproduktion, Universitäten und Hochschulen, zu denen sich Frauen vor mehr als 100 Jahren Zutritt erkämpften und die in Deutschland spätestens mit den ersten Frauenseminaren und Sommerunis zu zentralen Orten feministischer Intervention geworden sind, erfahren gegenwärtig einen grundlegenden Umbau, der den mittlerweile akademischen Feminismus nicht nur direkt betrifft, sondern zur Stellungnahme herausfordert. Einmal angetreten, um das Wissenschaftssystem als solches, um Formen und Inhalte der wissenschaftlichen Wissensproduktion nachhaltig zu verändern und für bis dahin ausgegrenzte Wissensformen und -subjekte zu öffnen, muss sich der akademische Feminismus – müssen wir uns fragen, was wir gegenwärtig erleben und woran wir tagtäglich Anteil haben.

Als besonderes Willkommen stellt der Verlag das komplette Heft im Volltext kostenfrei zum Download zur Verfügung. Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung sind ebenfalls unter http://www.feministische-studien.de/ als Volltext abrufbar. Dort finden Sie nach wie vor auch das umfangreiche Heftarchiv und ein Register mit Suchfunktion. 

Die Herausgeberinnen der feministischen studien wünschen anregende Lektüre!

Das Blog der feministischen studien finden Sie unter http://blog.feministische-studien.de/