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Am Institut werden unterschiedliche anwendungsbezogene drittmittelgeförderte Forschungsprojekte zum Verhältnis von Wirtschaft, Verwaltung, Recht und Geschlecht durchgeführt. Hier ein Überblick über derzeit laufende Vorhaben.


Bot@HWR - Robotikforschung an der HWR Berlin 

Projektleitung: Prof. Dr. Heike Wiesner
Projektunterstützung: Hermann Stolte
Projektmitarbeit: Prof. Dr. Dagmar Monett Diaz und Holger Zimmermann
Laufzeit: Oktober 2016 fortlaufend
Förderung: Institut für angewandte Forschung Berlin e.V.

Bot@HWR ist ein fachbereichsübergreifendes Vorhaben mit dem Ziel den Forschungsschwerpunkt Robotik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin auszubauen. Es sollen anwendungsorientierte und interdisziplinäre Forschungsprojekte initiiert werden um insbesondere neue Robotik-Anwendungsfelder zu ergründen. Im Fokus steht dabei zunächst der Sektor Pflege und Gesundheit. Zum Projektbeginn stehen für das Erstellen von Prototypen zwei modulare Roboterbaukastensysteme (Volksbot) des Fraunhofer IAIS zur Verfügung. Die fachlichen Schwerpunkte des interdisziplinären Teams liegen in der Robotik, Diversity-Strategien und in Partizipativer Softwareentwicklung.

Weitere Informationen finden sich auf der Projekthomepage.


Projekt Mint4 ProP

Projektleitung: Prof. Dr. Heike Wiesner
Projektunterstützung: Prof. Dr. Dagmar Lück-Schneider, Prof. Dr. Dorle Linzund Prof. Dr. Rainer Höhne
Projektmitarbeit: Judith Schütze und Holger Zimmermann
Laufzeit:  2013 - 2020
Förderung: Berliner Qualitätsoffensive (2012 – 2016) sowie Berliner Qualitäts- und Innovationsoffensive (2016 – 2020)

Seit dem Wintersemester 2013/2014 läuft das Projekt MINT 4 an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin. MINT ist die Abkürzung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und der Fokus des Projektes liegt hierbei auf dem „I“ wie Informatik. Das Projekt MINT 4 ist ein Gemeinschaftsprojekt der vier Informatikstudiengänge der HWR Berlin: Wirtschaftsinformatik, Verwaltungsinformatik sowie die dualen Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik. Worum es im Projekt MINT 4 geht, wird im Folgenden näher beschrieben. Projektergebnisse sowie Berichte und Vorträge finden sich ebenso wie Informationen zu den Beteiligten auf der Projekthomepage.


Der Projektauftrag besteht im Allgemeinen darin, die IT-Kompetenzen von Informatikstudierenden zu fördern. Im Speziellen möchten wir Frauen im Informatikstudium stärken. 


Tiergestützte Interventionen in Therapeutischen Jugendwohngruppen (TGI-TWG)

Antragssteller*innen: Prof. Dr. Silke Gahleitner, Prof. Dr. Sandra Wesenberg (Alice Salomon Hochschule Berlin) und Prof. Dr. Claudia Gather (HWR Berlin)
Projektpartner*innen: ajb gmbh, Leben mit Tieren e.V., Pestalozzi-Fröbel-Haus Berlin (PFH) Koralle – Therapeutische Wohngruppen, Pfefferwerk, Prowo e. V. und EJF – Dr. Janusz Korczak-Haus am Tierpark
Laufzeit: 01.04.2019 - 31.03.2021
Förderung: Eingereicht über das Kompetenzzentrum Integration und Gesundheit

Tiergestützte Interventionen haben in den letzten Jahren in der psychosozialen Arbeit stark an Gewicht gewonnen, die wissenschaftliche Fundierung jedoch steckt noch in den Kinderschuhen. Eine Ausformulierung einzelner Interventionsformen, Settings und Zielgruppen steht nach wie vor aus. Dies gilt insbesondere für das Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe, obwohl gerade dort bereits eine Reihe von anspornenden Praxiserfahrungen vorliegt. Im Zentrum des beantragten Projekts steht die Frage nach der Wirkung und den Effekten hundegestützter Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen für Jugendliche unter besonderer Berücksichtigung geschlechterdifferenzierender Aspekte. Dabei soll auch die Dimension der Gelingensbedingungen sowie der Barrieren ‚erfolgreicher‘ tiergestützter Arbeit mit dieser spezifischen Zielgruppe und in diesem Setting Berücksichtigung erfahren. Das methodische Vorgehen orientiert sich ent­sprechend der mehrdimensionalen Fragestellung an den Kriterien einer Mixed-method-Studie, mit der adressat_innenorientiert, entlang der Bedarfe tiergestützter Arbeit, qualitativ wie quantitativ Gelingensbedingungen für hundegestützte Interventionen in Therapeutischen Wohngruppen herausgearbeitet werden. Neben den Jugendlichen selbst werden dabei auch die Betreuer_innen der Jugendlichen, Leitungskräfte, die Expert_innen tiergestützter Interventionen sowie weitere ausgewiesene Expert_innen einbezogen. Zielsetzung des Projekts ist, Vorschläge zu erarbeiten, wie ein gendersensibles hundegestütztes Interventionsprogramm (im Kleingruppensetting) für Therapeutische Jugendwohngruppen gestaltet und erfolgreich durchgeführt werden kann. Es sollen u.a. Empfehlungen und Best-Practice-Beispiele zu tiergestützter Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe abgeleitet und veröffentlicht sowie ein differenziertes Manual zur Durchführung des hundegestützten Programms fertiggestellt werden.